iOS Navigationsworkshop

Mal was neues für ein e-Mag: Matsch und Piste laden zum Navigationsworkshop für Mobilgeräte. Auch wenn hier sonst keinerlei Vorlieben für Fallobst bestehen; als Smartphone oder Tablet tun die Geräte von Apple wunderbar ihren Dienst. Bisher hatten wir die Geräte nur zum Tracking, d.h. Aufzeichnen von Wegen oder Routen genutzt. Warum nicht für mehr, denn die Geräte sind ja immer am Mann im Fahrzeug. Nicht zuletzt wegen der stattlichen Anzahl an App Angeboten fehlte die Motivation sich mit dem Thema Navigation auf dem iPad auseinanderzusetzen. 

Andreas bietet Seminare für jeden Geschmack an: Es gibt jeweils ein Seminar für Android als auch für iOS. Die Seminare werden mittels Webex Session gehalten. Wem Headset oder ähnliches fehlt, kann sich per Telefon in den Seminar einwählen um zuzuhören. Das Seminar fängt ganz vorne an: Erklärt wird die Historie der Navigation mit Karten bis hin zum modernen GPS Systemen. Am Markt verfügbare Navigationssysteme und Zubehör werden erklärt. Ebenso gibt es neben dem Praxisteil – der Nutzung der speziellen App – auch Tips für die Vorbereitung und Durchführung der eigenen Reisen. Die avisierte Seminarlaufzeit von 4 Stunden wurde zuerst skeptisch betrachtet, am Ende ging die Zeit aber doch sehr schnell ohne technische Pannen herum. Nicht zuletzt deswegen, weil auch auf die Fragen der Teilnehmer während des Seminars eingegangen wird.  

Im Android Seminar wird auf die Navigations App Locus Map Pro genutzt, bei den iOS Seminaren die Software Pocket Earth. Beide Apps / Plattformen haben scheinbar ihre Vor- und Nachteile. Wer überhaupt noch keine Idee zu Plattform hat, bekommt im Seminar sicherlich auch ein paar Argumente für die persönliche Kaufentscheidung. 

Mit Navigation und Routenplanung daheim am PC für das gute alte Garmin 276c sind wir schon relativ gut unterwegs, von daher hätte das Webinar selbst für mich persönlich noch ein knackiger laufen können. Unabhängig davon hat es sich gelohnt, denn das iPad mit Pocket Earth wird auf dem nächsten Trip als Backup bzw. 2. Device genutzt werden. 

OSM vs City Navigator

Wir machen uns eben noch Gedanken wie wir besser verreisen, andere tun es einfach. Es kam die Frage auf ob unser Navi für einen Offroadtrip nach Polen zu verleihen wäre. Da es in aufmerksame Hände geht, kein Problem …

Das reichte mir jedenfalls als Anlaß um die Qualität der Karten einmal zu vergleichen. Beim Garmin 276C war das City Navigator Europe Kartematerial mit Stand 2008 dabei. Für das alte, aber hauptsache rugged, Navi gibt es keine aktuellen Kartenupdates, der Prozessor schafft dies nicht mehr. Dafür besteht aber die Möglichkeit, sich  aktuelle Openstreetmap (OSM) Karten aus dem Netz zu ziehen und diese via MapSource auf das Gerät zu spielen.

Aktuelle Karten aus Europa und Nordafrika gibt es z.B. bei Raumbezug zum Download. Die Karten dort sind Routingfähig, es stehen für MapSource installierbare Karten zu Verfügung. Alternativ kann man auch IMG Dateien herunterladen, die direkt auf die Speichermedien des Navis ohne Software von Garmin Geräte gespielt werden können.

Zum Vergleich habe ich mir beliebig einen Ort in Polen gesucht.

Im Vergleich scheinen die OSM Karten mehr Details zu enthalten. Straßen, deren Bezeichnungen und auch die POI sind im hohen Zoomlevel zahlreicher. Was im Gegensatz zu City Navigator 2008 Matrial vollkommen fehlt sind unbefestigte Strassen. Grade die suchen wir Offroader ja. Bedeutet wohl das in der Praxis zwischen beiden Kartenquellen umgeschaltet werden muss, je nach Anliegen.

3..2..1 Meins

Soeben in der Bucht Glück gehabt und ein Garmin GPSMAP 276C geschossen. Absolutly rugged und damit geeignet für den Offroad Einsatz. Jetzt hab ich doch etwas was ich mir unter den Baum legen kann.

Ein altes Gerät, dafür unkaputtbar mit gutem Ruf in der Szene. Ersatzakkus gibt es derzeit auch noch gegen kleines Geld. Einziger Wehrmutstropfen: Die Dinger werden wegen Ihrer Robustheit ähnlich gehandelt wie ein Defender, man bekommt fast neue Geräte für den Kurs.

Bin gespannt was das Kartenmaterial hergibt und wie sich OSM Karten im vergleich schlagen. Alternativ könnte ich auch eine MTB Karte draufladen und Trails abfahren, anstelle diese zu radeln.

 

Roadbook Tour Heide Adventure

Galerie

Diese Galerie enthält 6 Fotos.

Die typische Karriere eines Offroad Einsteigers inkludiert, wie man in anderen Blogs nachlesen kann, die Teilnahme an der Heide Adventure Tour von TC-Offroad-Trekking. Wir hatten uns dort natürlich auch gleich eingeschrieben. Treffen war 10:00 Uhr auf dem Parkplatz am Museumsdorf Hösseringen. Zu unserem erstaunen waren über … Weiterlesen