Season Final 2015

Damals 2012: Mit dem frisch aufgebauten Defender machten wir uns auf den Weg zum großen Offroad-Training nach Jänschwalde. An diesem schönen Wochenende im März 2012 haben wir eine Menge über Offroaden gelernt. Es hat sich aber auch eine Truppe zusammengefunden, deren Freundschaft mittlerweile über das Fahren im Gelände hinaus geht.

Nach 2013 hatten wir es erst in diesem Jahr wieder geschafft, uns in MSZ Jänschwalde für ein Wochenende zu verabreden. Natürlich sind wir auch Offroad unterwegs gewesen, das gesellige Beisammensein in der Pension stand jedoch im Vordergrund.

Vollkommen unvorhergesehen wurde im Defender mit den wenigsten Kilometern in der Gruppe das Protokoll zur Selbstzerstörung des hinteren Differentials initiiert. Auf gerader Strecke ohne wesentliche Last zerstörte es sich irgendwann von selbst. Auf festem Untergrund angekommen bauten wir Steckachsen und hintere Kardanwelle aus dem verunfallten Defender aus. Somit war wenigstens die Heimreise auf eigener Achse 2 WD möglich.

Ein gelungene Alternative zum Abenteuer Fürstenau, das in diesem Jahr nicht stattfinden wollte. Und wenn Engel reisen ist auch immer schönes Wetter 🙂 Eindrücke:

Fire it up !

Edit: Wegen des Soundtracks ist das Video auf mobilen Geräten nicht verfügbar. Der Rechteinhaber des Tracks (Plattenlabel) hat die Bereitstellung hier untersagt … Wieder etwas dazu gelernt.

Season Opening 2013

Ziemlich genau vor einem Jahr hatten wir am großen TC OFFROAD Traings Camp im MSZ Jänschwalde teilgenommen und dort ein paar nette Menschen mit gleicher Wellenlänge getroffen. Über das Jahr 2012 ist der Kontakt nicht abgerissen und einige Treffen in Fahrgeländen folgten. 2013 wollten wir daher aus Tradition die Saison ebenfalls im MSZ Jänschwalde beginnen, trotz Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

So trafen sich am 29.03.2013 3 Defender und Andreas in seinem Landy Schoner in Jänschwalde, um ein gemeinsames Offroad Wochenende zu verbringen. Der 4. Defender musste wegen Krankheit des Piloten leider kurzfristig absagen. Da kein gutes Wetter zu erwarten war, hatten wir während des Wochenendes eine Pension gebucht. Sowohl Preis / Leistung als auch Service der Radler Pension Elli ist unschlagbar. Eine absolute Top Empfehlung für diejenigen, die nicht im MSZ Jänschwalde campen wollen oder vielleicht auch nur im Spreewald oder Lausitz einen Urlaub verbringen. Wir kommen gerne wieder, keine Frage !

Offroad ? Recherchen im Internet hatten ergeben, das zu Ostern ebenfalls ein Quad treffen in Jänschwalde stattfinden sollte. Die Anzahl der Teilnehmer war jedoch vermutlich wegen der Witterung sehr gering somit bot das Gelände ausreichend Platz für alle. Die Loipen im Gelände waren überwiegend frisch mit einer Catarpillar Raupe geschoben worden, vermutlich jedoch für genau diese Quads. Beim planieren der Loipen durch unsere Defender 110 war der Unterschied zwischen Aufsetzen und steckenbleiben versus über die Kuppe fliegen minimal, und so tasteten wir uns langsam und vorsichtig über die Hügel. Schließlich wollten wir alle mit den Fahrzeugen ohne den ADAC wieder nach Hause kommen. Es gab daher das eine oder andere Bergemannöver mit der Winch oder Bergegurt. Schlussendlich haben alle Fahrzeuge das Wochenende ohne große Blessuren überstanden. Ausnahme hier der Defender von Michael, der mit einem gerissenen Federbeinaufnahme leider doch vom ADAC in Richtung Heimat getrailert werden mußte.

Somit war der Offroad Sonntag in Jänschwalde ins Wasser gefallen, da wir allein im Gelände ohne 2. Bergefahrzeug aufgeschmissen waren. Wir nutzen die Zeit am Ostersonntag für einen kleinen Stadtbummel durch Cottbus am Ostersonntag, bevor wir Abends Freunde in Forst besuchten. Nach einem ausführlichen Osterbrunch am Montag morgen ging es zurück in die Heimat.

Zusammengefasst ein spassiges Wochenende mit jeder Menge Offroad Action in unserem Defender, einer erstklassigen Unterkunft und dem Treffen guter Freunde. Das nächste Treffen in dieser Runde ist für den Mai geplant, mehr wird an dieser Stelle vorerst noch nicht verraten …

Anblasen in Jänschwalde mit TC Offroad

… zum großen Offroad-TrainingsCamp. Damit wir fernab der Zivilisation die Karre auch wieder aus dem Dreck bekommen, haben wir uns zum Offroad Fahrtraining bei TC-Offroad-Trekking angemeldet. Von Freitag bis Sonntag hatten wir die Möglichkeit unsere Fähigkeiten und die des Defenders kennenzulernen bzw. zu verbessern.

Angetreten waren 15 Teilnehmer. Im wesentlichen Land Rover Defender und Discoverys, sowie je ein Volkswagen Amarok, Nissan Navara, Jeep Wrangler und Toyota Landcruiser. Einige Teilnehmer hatten sich ohne eigenes Fahrzeug eingeschrieben und wurden mit kleinen Suzuki SJ ausgestattet. TC-Offroad hatte 5 Fahrzeuge inkl Scouts für das Wochenende in das MSZ Jänschwalde abkommandiert.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Exkurs darüber, wie man mit Bremsenreiniger und einem Feuerzeug einen Reifen aufgepumpt bekommt sollte es gleich ohne Umscheife ins leichte Gelände gehen. Vorher wurden jedoch die Fahrzeuge vorbereitet: Für die Kommunikation wurden die Teilnehmerfahrzeuge mit CB Funk ausgerüstet, Luft aus den Reifen gelassen, Kennzeichen abgebaut, Teilnehmer in Gruppen augeteilt uvm. In den 54 Ha des MSZ Jänschwalde ist jeweils ein Rundkurs für leichtes (Rot) und schweres Gelände (Blau) angelegt. Begonnen wurde, nach anfänglicher Desorientierung über die Mitstreiter in der Gruppe, auf der roten Strecke. Herausforderungen gab es hier soweit keine, außer beim Geländefahren in Kolonne auf seinen Vorder- bzw. Hintermann mit Acht zu geben und zwischen den blödeleien über Funk die wichtigen Ansagen nicht zu verpassen. Im unstrukturiertem Chaos und mit ein bisschen winchen sind schlussendlich alle Teilnehmer wieder am Basiscamp angelangt. Gestärkt ging es mit vollem Magen am Freitag Abend noch in die erste Nachtfahrt. Auch hier erfolgte für den einen oder anderen der Sprung ins Kalte Wasser, denn es wurden Teile der schweren Route eingebaut. Schlussendlich wurde das Teilnehmerfeld von den TC-Offroad Scout Fahrzeugen aus dem Gelände geholt und die Erlebnisse des ersten Tages wurden am Lagerfeuer getauscht.

Übungsziel am 2. Tag: Festfahren! Einzig allein mit dem Ziel, die Teilnehmer aus dem Dreck zu ziehen und hierbei mögliche Bergetechniken zu demonstrieren. Das erste Fahrzeug hat die Aufgabe am ersten Hügel mit Bravur gemeistert. Ob hier Intention vorlag, sei einmal dahingestellt ;-).  Die Scouts haben alles gegeben und mindestens ein Drittel des Teilnehmerfeldes ans andere Ende des Parkours gewincht. Hier, im sogenannten Karussel, waren extra frische Sandhaufen für uns geschoben und wir haben zusammen im Areal Loipen gezogen und den neuen Abschnitt fahrbar gemacht.

Erstaunlich: Einige der Teilnehmer hatten sich spontan eine Winch ans Fahrzeug genietet, scheinbar nur um besser Schlafen zu können. Das ein (Stahl) Windenseil jedoch vor dem 1. Einsatz gerafft gehört, war scheinbar nicht allen bekannt – uns ja auch nicht. So wurden in der Pause die Tampen ausgerollt und die Fahrzeuge daran zum nächstbesten Baum gewincht. Liebe Nackten Neger, Taubenreiher, Backward 4x4s und wie Ihr nicht alle heisst: Bitte legt doch mal einen grossen roten Waschzettel hierzu in die Windenpakete. Sowas nennt sich sich Kundenbindung und Ihr wollt doch auch das Eure Kunden länger Spass mit den teueren Seilen haben oder nicht ?

Nach der Siesta stand das Thema Wasserfahren auf dem Programm. Nachdem – bis auf die Defender Fahrer – alle trockenen Fußes am anderen Ende des Wasserbeckens aufgetaucht waren, wurde schlussendlich das Bergen eines gestürzten Fahrzeuges demonstriert. Es folgte dann wieder Fahrpraxis für des sichere erklimmen bzw. abfahren extremer Steigungen. In der 2. Nachtfahrt konnte man deutlich erkennen, das Instruktionen und Praxis der vergangenen anderthalb Tage Früchte getragen haben. Der Haufen kam wesentlich koordinierter und entspannter am Lagerfeuer an.

Der 3. und letzte Tag bestand aus freiem Fahren, einer Roadbook Tour durch das Gelände, sowie dem Fahren in extremen Schräglagen und Sicherung der Fahrzeuge. Bei der Roadbooktour haben wir mal wieder versagt und nicht gewonnen. Der Sieger der Gruppen musste durch ein Stechen mit Logik ermittelt werden (wie bekommen ich ein Fahrzeug zwischen 2 Bäumen mit Hilfe von 4 Umlenkrollen aus eigener Kraft rückwärts gewincht)?

Rundherum ein gelunges Wochende mit viel Spass das ohne Einschränkung empfohlen werden kann. Fahrtechnisch haben wir nicht viel neues erlernen sondern im wesentlichen die Praxis verbessern können. Betreffend Bergung und der Do & Don’t Dos konnten wir jedoch etliches an Know How mitnehmen. Am wertvollsten jedoch wie immer die Kontakte zu anderen Fahrern mit ähnlichen Ambitionen für zukünftige Unternehmungen.

Because it’s worthless without Pics, hier ein paar Bilder vom Wochenende:

Bilder Tag 1:

Bilder Tag 2:

Bilder Tag 3: