Auf Montage …

in Hildesheim bei GrahamCoster4x4. Ok Dachträger und Zelt anbauen setzt kein Maschinenbaustudium vorraus, es ist trotzdem beruhigend wenn jemanden wie Tobi und Graham in der Nähe ist der sowas in der Art schon mal gemacht bzw. gesehen hat (Danke für Eure Mithilfe nochmals an dieser Stelle).

Zunächst Freude denn es war wie Weihnachten, den Safety Devices Dachträger auspacken zu dürfen. Hier und da konnte man ja über Transportschäden lesen, das Teil war jedoch bestens verpackt. Hierbei verstrich schon mal die 1. halbe Stunde. Im Anschluss Verwirrung. Massenweise Tüten mit Schrauben, Gummipads zum Kleben und Befestigungsklammern. Scheinbar haben Sie das Montagematerial für 90er, 110er und 130er Defender mit in die Kartons geschmissen. 6 Halterungen zur Montage des Roof Racks am Träger haben Sinn ergeben, Nummer 7 und 8 haben wir einfach weg gelassen. Nachdem die vordere Querbügel positioniert ist, war der Dachträger selbst schnell auf den Defender gehoben und fest verschraubt.

Damit wir später auf dem Träger auch Laufen können, hatten wir den Marine Ply Floor ebenfalls mitbestellt. Weiterer Vorteil hier: Löcher inkl Versenkung für die Verschraubung , ferner kreisrunde Ausschnitte im Boden um dort Gepäck verzurren zu können. Sicherlich ist die Holzplatte aus dem Baumarkt günstiger, dann ist aber noch immer die Frage der Befestigung noch nicht gelöst. Hier waren U Profile / Winkel dabei, mit der die Platte an den Quer und Längsträger des Dachträgers geklammert wurden. Hier begann die Fummelei, außen noch alles soweit gut, die inneren Klammern waren jedoch nur mit extremen Verrenkungen zu setzen. Es fehlte hier noch ein Gelenk zwischen Ellenbogen und Handgelenk, sowie zwei weitere Gelenke pro Finger. Für das nächste mal also: Erst die Platte am Träger verschrauben, dann Dachgepäckträger mitsamt Platte auf Fahrzeug montieren. Sicherlich auch mit Gefummel, wahrscheinlich jedoch das kleinere Übel. Montage des Dachträgers hat somit 5h gedauert.

Als nächstes das Gordigear Explorer Plus Dachzelt: Die Aufbauanleitung selbst war soweit gut beschrieben und es gibt hier auch hichts hinzuzufügen. Das Dachzelt selbst wird auf Aluprofilen verschraubt, die Profile samt Dachzelt selbst dann auf dem Dachträger. Da wir das Zelt nach hinten aufklappen wollen und damit längs zur Fahrtrichtung montiert werden muss, sind die Profile hier entsprechend zu kürzen. Dabei daran denken, auf jeder Seite der Profile etwas abzuflexen, ansonsten passen die bereits ab Werk gesetzten Bohrungen im Zeltboden nicht mehr zu denen im Profil. Sofern man das Dachzelt samt Vorzelt erworben hat, gilt es hier noch weiters zu bedenken, dazu jedoch später mehr.

Noch schnell den 8 Löcher in die Bodenplatte des Roof Racks, und hinauf mit dem Zelt. Passt alles Bombe. Leider ist jedoch der Käfig selbst im Wege, um das Zelt selbst an der Bodenplatte gescheit verschrauben zu können. Mittlerweile war es kurz vor 18:00 Uhr. D.h. leicht gefrustet Zelt mit Spanngurten fest geballert und ab in die Kneipe zum Stammtisch der IG Ahlen / Hameln / Hildesheim. Das Radler schmeckte selten so gut.

Das beste wie immer zum Schluss: Es waren also „nur“ noch 8 Muttern festzuziehen, um das Explorer Plus fixiert zu bekommen. Problem: Die Verschraubungen befinden sich 30 cm von der Fahrzeugaussenseite des Defenders zur Mitte hin. Zwischen Fahrzeugdach und Dachgepäckträger verläuft genau ein Verbindungsrohr des Roll Cages, also Fixierpunkte weder per Hand noch per Schraubenschlüssel zu erreichen. Eine Knarre selbst hat überhaupt nicht in den Spalt gepasst. Somit musste ein Ratschenschlüssel mittels U Profil verlängert werden, eine Knarre mit Drehgriff wurde genutzt um vorsichtig die Mutter auf die Gewinde drehen zu können. Wieder so eine Uhrmacher / Feinmechaniker Arbeit analog wie bei der Befestigung der Marine Ply Floor am Roof Rack. Wieder 3h für 8 Schrauben rum.

Zu guter letzt haben wir bei Montage des Vorzeltes festgestellt, das das Zelt dann doch von der Position her ca 5 cm zu weit von der Dachhinterkante des Defenders entfernt war. Somit hing der Vorbau nicht frei am Dachzelt herab und würde auf Dauer sicherlich Schaden nehmen. Also alles wieder losrödeln, Dachzelt Runter, Anschläge versetzen und hinauf. Etliche Stunden später haben wir heute am Sonntag ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Zusammengefasst:
Bodenplatte erst auf den Dachträger bauen und dann auf den Defender damit. Dachzelt ebenfalls vor Montage des Dachträgers aufbauen bzw. anpassen und dabei auf die Abstände zu den Fahrzeugaussenkanten achten im Bezug auf mögliche Arbeitsbereiche und Erweiterungen wie Vorzelte, Markisen etc.

Nachlese Abenteuer Allrad und LFAD 2012

Wie befürchtet gibt es weitere Verzögerungen bis zum ersten Campingwochende mit dem Landy. Nach über 6 Monaten hat Safety Devices den Dachgepäckträger liefern können. Die Illusion, auf der Abenteuer Allrad ein Dachzelt 2 Go erwerben zu können, hatte sich jedoch auf dem 2. Stand schon zerschlagen. Lieferzeiten frühestens Mitte / Ende Juli 2012. Wir haben uns wegen Lieferzeit und Preis / Leistungsverhältniss für eine Gordigear Dachzelt entschieden – Modell Explorer Plus.

Damit waren wir bei den Landy Friends Adventure Days LFAD 2012 im Mammutpark nur Tagesgäste. Geschätzt 30 Fahrzeuge haben den Weg nach Stadtoldendorf geschafft. Mit der Truppe vom Stammtisch Alfeld haben wir uns ins Gelände zum Offroad fahren gemacht. Ein kurzer Blick in die Gesichter hatte verraten, das die LFAD 2012 wahnsinnig Spass gemacht hatten und viel gelacht wurde. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

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Ach dieser Träger …

sde-screencaptureLetzte Woche war ich eigentlich soweit mir aus Karstens Kantholzsammlung ein 8er Holz zu leihen um mich auf den Weg nach Suffolk an die Adresse von Safety Devices Expedition zu machen. Dies hätte jedoch auch keine produktiven Nutzen gehabt und den Liefertermin nicht beschleunigt. Eine Option wäre gewesen sich einen Frontrunner Dachgepäckträger zu besorgen. Die Füße an diesen Trägern sind geschraubt und hätten durch eine Halterung vom Dorfschlosser ersetzt werden um den Träger direkt auf den Käfig montieren zu können. Es missfällt mir jedoch absolut Dinge zu kaufen, Teile dann davon wegzuwerfen und durch anderes zu ersetzen. Nächste Option: Weiter warten !

Glücklicherweise kam Freitag spät noch eine erlösende Email. Versprochene (!) Fertigstellung der Tranche bis 30.05. Nun müssen Safety Devices, Distributoren, Lieferanten und Zwischenhändler nur noch mitspielen damit wir einen Dachträger aus dem Bestand auch zu uns bekommen, und zwar schnellstens.

 

Safety Devices Issues

Roof Rack - Short Rail

Explorer Roof Rack – Short Rail

Nach 3 Monaten habe ich mir erlaubt mal wieder Safety Devices Expedition anzumailen. Anfang Februar hatte man uns ja zugesagt die fehlenden Teile für das Mounting Kit des Dachträgers auf dem Käfig Ende April parat zu haben. Leider verzögert sich die Lieferung noch mindestens weitere 6 Wochen. Wieviel Wasser muss denn noch die Themse runterlaufen? Its still not Rocket Science and we are still not amused !

 

Wo Bist Du ?

Als Liefertermin für das Roof Rack von Safetydevices wurde nun für April / Mai avisiert. Schön das auch andere Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit ihrer Lieferanten haben aber hey: It’s not Rocket Science ! Da scheint die Sonne, aber nicht am Himmel …

Alea iacta est

Roof Rack - Short Rail

SafetyDevices RRL232 0SRG-C

Nach vielem Hin und Her per Email mit Chris von Safety Devices ist es doch etwas geworden. Es wird ein Dachträger mit kurzer Rail. In Ermangelung an vernünftigen und aussagekräftigen Produktbildern und Beispielen hatten Sie auf der Website tatsächlich ein Roof Rack abgebildet welches es gar nicht gibt. Daher hat es länger gedauert bis wir uns auf eine Variante geeinigt und die korrekte Artikelnummer gefunden wurde.

Der Dialog mit SafetyDevices hat jedenfalls Spass gemacht. Auch wenn mein ursprünglicher Wunsch betreffend der Railoption nicht  berücksichtigt werden konnte hat man sich zumindest bemüht und zugehört.

Am Samstag geht es zu Graham, die nächste Stufe zünden.