Stage 2

Stage 2 – Nach dem der Defender nachhaltig in ein tougheres Offroad Fahrzeug verwandelt wurde, stand nun der Aus- und Umbau als Reisefahrzeug an. Die erste große Reise sollte bereit in 2012 statt finden, musste jedoch wegen der Lieferschwierigkeiten der Lieferanten für Dachträger und Dachzelt auf 2013 verschoben werden. Bis Sommer 2013 wurden folgende Um- und Anbauten vorgenommen:

  • Safety Devices Dachträger „Explorer“,Short Rail, 2,8m x 1,4m Roof Rack,
    RRL232 0
    SRC
  • Safety Devices Marine Ply Floor RRL232 0FL für Explorer Roof Rack 2,8m x 1,4m
  • Wartungsklappe Dieselpumpe
  • Dämmung von Dach und Seitenwände mit 20 mm XTreme Isolator
  • Dämmung Boden Ladenfläche 20 mm Styrodur
  • Laderaum mit 20mm Multiplex samt rutschfester Noppenmatte ausgelgt
    Im neuen Boden wurden Zurrschienen zur Ladungssicherung versenkt
  • Navi Garmin 276C samt externer GPS Antenne fest eingebaut
  • Dachzelt Gordigear Explorer Plus + Vorzelt + Leiter- und Vorzeltverlängerung
  • Kompressorkühlbox Waeco CoolFreeze CF 40
  • Mehr Licht: 2x Rallye Compact 3003 Fernscheinwerfer gekoppelt mit Fernlicht
  • Limb Riser
  • Innenausbau Staukisten mit Mulitplex 7mm von www.4×4-innenausbau.de
  • Einbau Dachkonsole „Outback 4WD Roof Console“ samt
    CB Funkgerät Stabo XM 5003
  • Diverse Zarges Kisten K470 für wasserdichten und staubgeschützen Transport von Kleidung, Küchengedöns und sonstigem Expeditionsutensil
  • Besser sitzen im Defender: Exmoor Seat Retrim Kit , Waeco Sitzheizung
  • Aluriffel für Kotflügel und Motorhaube ( Be / Entladen des Dachträgers über Motorhaube)
  • Mit dem Medium Load Fahrwerk haben wir das Gewicht der An- und Umbauten unterschätzt. Für sichererereres Fahrverhalten Tausch gegen Terrafirma 4×4 All Terrain Suspension Kit Heavy Load TF205TUV
  • Drilled and Grooved Brake Disks inkl. EBC Yellow Stuff Brake Pads an der VA für ordentliche Verzögerung
  • Terrafirma 3° Castor Corrected Radius Arms TF509TUV (Zugstreben 3° Nachlauf hinten)

Stand: August 2013

Innenausbau: Für den Anfang sollten es *nur* 3 Kisten bzw Truhen für den Radkasten werden um die Kühlbox, Schlafzeugs und Sonstiges relativ schmutzsicher im Fahrzeug verstauen zu können. Hierbei gab es bei der Planung vorab tatkräftige Unterstützung von Anton Kraus (www.4×4-innenausbau.de) in Form von Excel Listen, welche den Materialbedarf und die Zuschnitte berechneten. Damit ging es dann im Winter in die Umsetzung. Die Multiplex Platten wurden per Stichsäge auf Maß gebracht, für den Zuschnitt der Alu Profile haben wir eine einfache Flex mit Trennscheibe genutzt. Zum Nieten und damit sicher Verbinden der Teile haben wir den Blindnietenaufsatz für den Akkuschrauber genutzt, den Anton ebenfalls im Programm hat. Dieser war, neben den ganzen Tipps und Tricks von Anton, wirklich eine große Hilfe.

Dennoch ist das Ganze für einen ambitionierten Hobbyschrauber mit kleiner Werkstatt und Baumarktausrüstung in grünen Koffern nicht mal eben zusammengebaut. Die erste Frust entstand schon zu Anfang als klar wurde das die Planung nicht stimmte, da Abmessungen der zu transportierten Güter nicht 1:1 auf den Zuschnitt übertragen werden können. So sollte die Kühlbox zukünftig sicher in einer Truhe verpackt mitreisen. Auch wenn es im Nachhinein offensichtlich ist, hatten wir zu Beginn die Winkelprofile und Buchenleisten für die Serviceklappen nicht mit berechnet. D.h. die Kühlbox passte nicht in die Öffnung der Truhe. Wegen der Winkelprofile und Buchenleisten sollten mindestens 80mm auf das Außenmaß des Packstückes addiert werden.

Ferner gelang der 45% Gährungsschnitt an den Enden der Winkel und Serviceklappenprofile für unsere Ansprüche nicht sauber genug, und es entstanden immer wieder unschöne Lücken bei den zusammengesteckten Kisten. Das Entgraten der Profile nach den Trennschnitten hielt zudem zusätzlich auf. Zuallerletzt müssen die Hebelverschlüsse der Serviceklappen in die Winkelprofile um ein paar mm eingelassen werden, damit diese sicher verschließen. Auch dies ist ohne Dremel oder Bandsäge nur äußerst schwierig in einer sauberen Art zu bewerkstelligen.

Dennoch hat sich der Ausbau – so wie er ist – auf mehreren Campingtrips am Wochenende und der Scout Tour in Rumänien bewährt und wird weiter fortgesetzt. In Zukunft jedoch unter Zuhilfenahme einer Bandsäge und / Tischkreissäge mit ordentlichem Anschlag um einfach ordentlicher Arbeiten zu können. Bis zum gewünschten Ausbau wird auch hier noch ein wenig Zeit vergehen.

 

Hier noch ein kleiner Clip zur Funktionsweise des Blindnietenvorsatzes:

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