Peckfitz …

… und Äkschnn. Karsten und Thomas hatten über das Blacklandy Forum ein Treffen in der Waldsiedlung Peckfitz organisiert. Wegen des skurilen Geländes und der Tatsache das Fürstenau noch ein bisschen hin ist hatten wir uns hier einfach mal angemeldet. Zudem haben wir auch die Chance genutzt, den vielen bekannten Namen aus dem Forum endlich mal ein Gesicht zuordnen zu können. In Ermangelung des Dachzeltes mussten wir uns zwar in der Kaserne ablegen, aber das hinderte nicht daran bis morgen früh 03:00 Uhr ins Lagerfeuer zu starren …

Weiterlesen

Preflight Check: Kreuzgelenke abschmieren

Die Motorkraft wird beim Land Rover Defender über Antriebswellen auf die Achsen gegeben. An den Enden dieser Wellen befinden sich Kreuzgelenke, mit denen Achse bzw Getriebe miteinander verbunden sind. Da ein Defender im Gelände stark verschränkt und sich die Achsen bewegen, verfügen die Antriebswellen zusätzlich jeweils eine Schubstrebe, um die Abstandsänderung zwischen Getriebe und Achse bei Gelände / Verschränkungsfahrten zu kompensieren.

Klar soweit? Von vorne nach hinten also zusammengefasst:
Diff Vorderachse – Kreuzgelenk – kurze Antriebswelle VA inkl Schubstrebe – Kreuzgelenk – VTG Verteilergetriebe – Handbremstrommel – Kreuzgelenk – Schubstrebe – Antriebswelle HA – Kreuzgelenk – Diff Hinterachse. Der Serviceplan des Defenders sieht vor, die Kreuzgelenke soweit mir bekannt alle 20.000 KM zu schmieren. Wer länger etwas von den Gelenken haben will, tut dies jedoch öfters und regelemäßig. Vor jeder grösseren Offroadfahrt kann ein abschmieren auch nicht schaden.

Benötigt wird hierzu nur eine Fettpresse, ein flexibler Panzerschlach von mind 30cm Länge und eine Kartusche mit Fett. Land Rover schreibt hier ein Fett der Spezifikation NLGI 2 Litiumfett vor. Zu schmieren sind dann die 4 Kreuzgelenke und die beiden Schubstreben. Die Kreuzgelenke und Schubstreben besitzen Schmiernippel, über die das Fett in die Teile des Antriebsstrangs gedrückt wird. Die Schubstreben versorge ich jeweils mit 3 Hüben, die Kreuzgelenke befülle ich soweit, bis altes Fett im Gelenk an den Seiten austritt. Überschüssiges Fett fliegt durch die Rotation der Gelenke einfach weg.

Ein klein wenig nervig bei dieser Wartung: Durch Höherlegung, andere Fahrwerke ist es mitunter schwierig, durch die vorgegebene Verschränkung zwischen Kardanwelle und Kreuzgelenk die Fettpresse auf die Schmiernippel gesetzt zu bekommen. Ggf. muss das Fahrzeug hier ein wenig Vorwärts / Rückwärts bewegt werden. Es ist ebenfalls hilfreich, den Kopf am Panzerschlauch abzufeilen.

Preflight Check: Achsstummel fetten

DIe Achsstummel sind am Defender (bei Wolf Felgen) durch einfache Kunststoffkappen verschlossen. Hier kann bei Offroadfahrten Schmutz und Wasser eindringen. Dies hat zur Folge des die Achsstummel der Steckachsen zu Rosten beginnen und Feuchtigkeit in die Achse eindringt. Die Lebensdauer der Steckachse und Mitnehmer wird dadurch verkürzt.

Aus diesem Grund sollten vor jeder Geländeausfahrt die Achsstummel und Gummikappen gefettet werden. Ich verwende hierzu das Fett aus einer 400g Kartusche, mit der ich auch Kreuzgelenke abschmiere. Mit einem Pinsel verteile ich das Fett grosszügig auf dem Achsstummel und in der Gummikappe. Altes Fett und Dreck wird mit einem Schmierlappen vorher natürlich entfernt.

Auf der Aufnahme gut zu sehen das wohl ich eine Inspektion versäumt habe. In der Gummikappe und auf den Achstummeln eine rostig braune Masse. Normal sollte hier nur das Fett selbst zu sehen sein.

Mit dem Defender von Deutschland nach Tibet

Mattias ist nun mit seinem Defender „Bluey“ auf dem Weg nach Tibet und befüllt von unterwegs seinen Blog.

Die Online Zeitung zeitjung.de hat über den Trip und dessen Vorbereitung einen schön geschriebenen Artikel gebracht. Empfehlenswert für die Land Rover Defender und Fernreise-Affine Leserschaft.

Ein Kritikpunkt bleibt jedoch bei zu den Recherchen der Redakteure: „Bluey ist kein Jeep, verdammt!“

Preflight Check: Filter am Defender TD5

Bei Wartung und Inspektion des Land Rover Defender TD5 sind folgende Filter zu tauschen:

Kraftstofffilter TD5: ESR4686
Luftfilter TD5: ESR 4238
Ölfilter TD5: LPX100590
Ölfilter Zentrifuge TD5: ERR6299

Die beiden Ölfilter natürlich immer, wenn das Motoröl gewechselt wird.

Preflight Check: Schmierstoffe Defender TD5

Heute mal ein kleines Update über die benötigten Schmierstoffe beim Defender TD5. Die Informationen stehen zwar schon mind. 1000x irgendwo im Blacklandy oder Landyfriends Forum beschrieben, es sind jedoch zu viele subjektiver Text dazwischen. Daher hier mal eine Zusammenfassung der benötigten Öle und deren Mengen:

Motoröl:
7 l Motoröl der Spezifikation 5W-40, ACEA A3/B4, API SJ/CF

Getriebeöl Hauptgetriebe¹ ²:
3 l Getriebeöl der Spezifikation MTF94

Getriebeöl Verteilergetriebe¹:
2 l Getriebeöl der Spezifikation 80W-90, API GL4/GL5

Getriebeöl Differentiale Vorn / Hinten:
3,6 l Getriebeöl der Spezifikation 80W-90, API GL4/GL5

¹ Erschwerter Zugang, Flasche mit biegbarem Kunststoffhals zum Nachfüllen erforderlich
² Zum Auffüllen / Öffnen des Getriebes wird eine Torx 55 Nuss benötigt

Öle sind eine Glaubensfrage. Ob nun Castrol oder Liqui Moly bleibt dem Leser überlassen.

Sofern man das Motoröl wechselt, sollte man auch gleich die beiden Filter wechseln:

Ölfilter TD5: LPX100590
Zentrifugalfilter TD5: ERR6299

 

Ein Tag im Bösen Wolf

Der Böse Wolf ist eigentlich der Name unserer liebsten alternativen Szenekneipe in Hannover Linden. Wir hatten uns im gleichnamigen Offroadpark im Knüllwald südlich von Kassel mit Defendern verabredet, die wir während des Offroad Trainings in Jänschwalde kennengelernt hatten. Seitdem ist war der Kontakt mit den Haltern nie abgebrochen und es hat sich eine Freundschaft entwickelt, aus der bestimmt noch viele schöne Tage wie dieser entwickeln werden.

Für ein Wochenende mussten wir früh raus um zum verabredeten Termin 10:00 Uhr am Gelände zu sein. Stephan und Andreas hatten uns bereits erwartet. Nach dem CheckIn an der Anmeldung haben wir vom Chef persönlich eine Einweisung ins Gelände erhalten. Gut zu Wissen, welche Wege fahrbar sind, welche man besser nicht versuchen sollte und welche gar nicht auf der Karte verzeichnet sind. Trotz des Unwetters am Vortag, bei dem 3 Golferinnen durch Blitzschlag keine 50 KM entfernt Ihr Leben lassen mussten, war das Gelände weitestgehend befahrbar. Gefühlte 30°+ C haben dafür gesorgt, das die Feuchtigkeit schnell wieder verdunstet ist.  Weiterlesen