Wartungsklappe Dieselpumpe TD5

Wo wir schon beim Löcher bohren sind, haben wir Graham auch gleich den Wartungszugang zur Dieselpumpe legen lassen. Bekanntlich gibts ab im Süden den Diesel aus Fässern und die Qualität des Kraftstoffes nimmt ab. Die Wartung der Dieselpumpe im Feld ist schwierig, da hierzu der Tank komplett entfernt werden muss. Daher verschaffen wir uns Zugang über ein kleines Loch in der Wanne.

Position des Ausschnittes: 30 cm vom linken Radkasten und 37 cm von der Hecktür. Es reicht ein rechteckiger Ausschnitt von 20×20 cm. Der Abdeckung erfolgt mittels eines Stück RiffelAlu in 25×25, der per Gewindeniet am Fahrzeug verschraubt wird.

Update Innenausbau

Die Unterkonstruktion für den Innenausbau ist mittlerweile montiert. Hierzu dienen Alu Rechteckprofile in 30×20 mm , die auf der Wanne verschraubt wurden. Also Profil und Wanne durchbohren, mit Innensechskant Schrauben schön festmachen. Aussen mit Unterlegscheiben die Belastung auf eine grössere Fläche verteilen. An den unzugänglichen Stellen hatte Graham Nietgewinde gesetzt, den Tank sollte hierfür nun nicht auch noch ausgebaut werden. Damit die Verschraubung von aussen nicht anfängt zu gammeln, habe ich noch grosszügig Unterbodenschutz auf den Verschraubungen verteilt.

Diese Wochenende haben wir dann begonnen den Zuschnitt für den „Fußboden“ zu machen. Hierzu dient 20mm Multiplex im V100 Standard. V100 bedeutet hier wasserabweisende Verleimung um Quellen oder Schwinden der Maserung zu verhindern. Abschliessend werde ich die Schnittkanten dennoch mit Lackieren um einen zusätzlichen Schutz zu gewährleisten.

Den Zuschnitt habe ich bei einen befreundetem Tischler an seiner Kreissäge machen dürfen. Mit dem passenden Werkzeug gehts eben leichter von der Hand. Gefällt mir soweit sehr gut, die zugeschnittenen Platten werden nun die Woche noch per CNC Fräse bearbeitet , um die Zurrschienen in den Multiplex Platten versenken zu können.

Anblasen in Jänschwalde mit TC Offroad

… zum großen Offroad-TrainingsCamp. Damit wir fernab der Zivilisation die Karre auch wieder aus dem Dreck bekommen, haben wir uns zum Offroad Fahrtraining bei TC-Offroad-Trekking angemeldet. Von Freitag bis Sonntag hatten wir die Möglichkeit unsere Fähigkeiten und die des Defenders kennenzulernen bzw. zu verbessern.

Angetreten waren 15 Teilnehmer. Im wesentlichen Land Rover Defender und Discoverys, sowie je ein Volkswagen Amarok, Nissan Navara, Jeep Wrangler und Toyota Landcruiser. Einige Teilnehmer hatten sich ohne eigenes Fahrzeug eingeschrieben und wurden mit kleinen Suzuki SJ ausgestattet. TC-Offroad hatte 5 Fahrzeuge inkl Scouts für das Wochenende in das MSZ Jänschwalde abkommandiert.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Exkurs darüber, wie man mit Bremsenreiniger und einem Feuerzeug einen Reifen aufgepumpt bekommt sollte es gleich ohne Umscheife ins leichte Gelände gehen. Vorher wurden jedoch die Fahrzeuge vorbereitet: Für die Kommunikation wurden die Teilnehmerfahrzeuge mit CB Funk ausgerüstet, Luft aus den Reifen gelassen, Kennzeichen abgebaut, Teilnehmer in Gruppen augeteilt uvm. In den 54 Ha des MSZ Jänschwalde ist jeweils ein Rundkurs für leichtes (Rot) und schweres Gelände (Blau) angelegt. Begonnen wurde, nach anfänglicher Desorientierung über die Mitstreiter in der Gruppe, auf der roten Strecke. Herausforderungen gab es hier soweit keine, außer beim Geländefahren in Kolonne auf seinen Vorder- bzw. Hintermann mit Acht zu geben und zwischen den blödeleien über Funk die wichtigen Ansagen nicht zu verpassen. Im unstrukturiertem Chaos und mit ein bisschen winchen sind schlussendlich alle Teilnehmer wieder am Basiscamp angelangt. Gestärkt ging es mit vollem Magen am Freitag Abend noch in die erste Nachtfahrt. Auch hier erfolgte für den einen oder anderen der Sprung ins Kalte Wasser, denn es wurden Teile der schweren Route eingebaut. Schlussendlich wurde das Teilnehmerfeld von den TC-Offroad Scout Fahrzeugen aus dem Gelände geholt und die Erlebnisse des ersten Tages wurden am Lagerfeuer getauscht.

Übungsziel am 2. Tag: Festfahren! Einzig allein mit dem Ziel, die Teilnehmer aus dem Dreck zu ziehen und hierbei mögliche Bergetechniken zu demonstrieren. Das erste Fahrzeug hat die Aufgabe am ersten Hügel mit Bravur gemeistert. Ob hier Intention vorlag, sei einmal dahingestellt ;-).  Die Scouts haben alles gegeben und mindestens ein Drittel des Teilnehmerfeldes ans andere Ende des Parkours gewincht. Hier, im sogenannten Karussel, waren extra frische Sandhaufen für uns geschoben und wir haben zusammen im Areal Loipen gezogen und den neuen Abschnitt fahrbar gemacht.

Erstaunlich: Einige der Teilnehmer hatten sich spontan eine Winch ans Fahrzeug genietet, scheinbar nur um besser Schlafen zu können. Das ein (Stahl) Windenseil jedoch vor dem 1. Einsatz gerafft gehört, war scheinbar nicht allen bekannt – uns ja auch nicht. So wurden in der Pause die Tampen ausgerollt und die Fahrzeuge daran zum nächstbesten Baum gewincht. Liebe Nackten Neger, Taubenreiher, Backward 4x4s und wie Ihr nicht alle heisst: Bitte legt doch mal einen grossen roten Waschzettel hierzu in die Windenpakete. Sowas nennt sich sich Kundenbindung und Ihr wollt doch auch das Eure Kunden länger Spass mit den teueren Seilen haben oder nicht ?

Nach der Siesta stand das Thema Wasserfahren auf dem Programm. Nachdem – bis auf die Defender Fahrer – alle trockenen Fußes am anderen Ende des Wasserbeckens aufgetaucht waren, wurde schlussendlich das Bergen eines gestürzten Fahrzeuges demonstriert. Es folgte dann wieder Fahrpraxis für des sichere erklimmen bzw. abfahren extremer Steigungen. In der 2. Nachtfahrt konnte man deutlich erkennen, das Instruktionen und Praxis der vergangenen anderthalb Tage Früchte getragen haben. Der Haufen kam wesentlich koordinierter und entspannter am Lagerfeuer an.

Der 3. und letzte Tag bestand aus freiem Fahren, einer Roadbook Tour durch das Gelände, sowie dem Fahren in extremen Schräglagen und Sicherung der Fahrzeuge. Bei der Roadbooktour haben wir mal wieder versagt und nicht gewonnen. Der Sieger der Gruppen musste durch ein Stechen mit Logik ermittelt werden (wie bekommen ich ein Fahrzeug zwischen 2 Bäumen mit Hilfe von 4 Umlenkrollen aus eigener Kraft rückwärts gewincht)?

Rundherum ein gelunges Wochende mit viel Spass das ohne Einschränkung empfohlen werden kann. Fahrtechnisch haben wir nicht viel neues erlernen sondern im wesentlichen die Praxis verbessern können. Betreffend Bergung und der Do & Don’t Dos konnten wir jedoch etliches an Know How mitnehmen. Am wertvollsten jedoch wie immer die Kontakte zu anderen Fahrern mit ähnlichen Ambitionen für zukünftige Unternehmungen.

Because it’s worthless without Pics, hier ein paar Bilder vom Wochenende:

Bilder Tag 1:

Bilder Tag 2:

Bilder Tag 3:

Unterkonstruktion Innenausbau

Aluprofil_30x20

Aluprofil_30x20

Nach erfolgreicher Dämmung bzw. Entdröhnung des Defenders geht es nun mit der Unterkonstruktion für den Innenausbau weiter. Hierzu werden 30x20mm Aluprofile auf dem Wannenboden bzw. den Radkästen verschraubt.  Auf diesen Aluprofilen selbst kommt dann die Bodenplatte nebst Zurrschienen verschraubt. Zur Dämmung des Bodens / der Fahreugwanne wird 20mm Styrodur verklebt.

Material ist diese Woche geliefert worden. Vorab werde ich lieber einige Zeit zum basteln von Bohrschablonen investieren.

Dämmung

Galerie

Diese Galerie enthält 6 Fotos.

Zum Ende der Woche haben wir begonnen die Dämmung des Land Rover Defender in Angriff zu nehmen. Materialen für die Aufgabe: Einige Platten XTreme Isolator in 20mm Stärke von Abenteuertechnik.de, Pappe, Cutter, Spachtel sowie ein Kilo Pattex. Damit sollten Dach und Seitenwände des Hardtops ausgekleidet … Weiterlesen