Reisebericht Nordkapp 2018

Wer die Aurora Borealis einmal live sehen will, muss im Winter in den Norden von Europa fahren. Aller Bedenken wegen eingefrorener Dieselfilter, vereisten Straßen und Temperaturen deutlich unter -20° C zum Trotz hatten wir uns Mitte Februar 2018 auf den Weg gemacht. 

Gespannt, ob wir die Motoren der Defender in den 2 Wochen einmal ausgemacht haben? Lest doch selbst nach …

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Reisebericht Tunesien 2017 – Ein Gastbeitrag

Einmal damit angefangen kann man es einfach nicht sein lassen. Einfach mal dem nass-kalten Wetter „Tschüss“ sagen um der Hektik der Feiertage entfliehen zu können: „Sand Satt“ 2.0 mit Ecki und Danny von Caro Adventure standen über Weihnachten und Sylverster 2017 wieder auf dem Programm …

Der Bericht stammt dieses mal nicht von mir selbst sondern von Ardnasino, die bisher mit Offroaden und Camping nicht viel beziehungsweise gar nix am Hut hatte. Sandra ist resistent gegen den Landy Virus; die Begeisterung für Outdoor und Offroad Urlaube ist aber in jedem Fall geweckt.

Aber lest doch selbst…

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Snowy Mountain 2017

Greenlaning & Kultur im Voigtland lautete das Devise. Für ein Wochenende im Kunsthaus Eigenregie hatte Andreas uns dort eingeladen. Tagsüber wollten wir durch Wald und Wiesen entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze fahren um Abends im Eigenregie mit Live Musik den Abend ausklingen zu lassen. So trafen wir uns am Freitag Abend nach mehr oder weniger langer Anreise in Eschenbach. Mit zwei 110ern und einem 90er Defender waren wir dabei. Nach dem Frühstück am Samstag gesellten sich noch ein weiterer 110er sowie ein schön erhaltener Würfel mit zur Gruppe. Mit 6 Fahrzeugen machten wir uns also auf den Weg. Auch wenn es ordentlich frisch war fehlte leider der Schnee auf den Wegen. Durch den Sturm ein paar Tage zuvor musste der eine oder andere querliegende Baum zersägt und umfahren werden. Zum Mittag kehrten wir im Restaurant eines tschechischen Hotels ein, da uns dort argentinische Steaks versprochen wurden. Und die hatten es in sich. Am Abend kamen ohne Ausfälle zurück ins Eigenregie. Abstrunaut sollte dort dann spielen spielen – zusammen mit den anderen Gästen hatten wir ordentlich Spass.

Das Kunsthaus Eigenregie ist ein Unikum: Skuril, schrill, liebenswert und immer individuell. Danke Mario.

Eindrücke:

 

 

Reisebericht Tunesien 2016

„Ab in die Wüste und den Reset Knopf drücken“ lautete die Devise, nachdem 2016 es nicht gut mit mir meinte. In einer homogenen und sympathischen Truppe mit je 3 Land Rover Defendern und Toyota HZJ gab es über Weihnachten „Sand satt“ in einer geführten Tour von Caro-Adventure

Der Name der Tour war Programm und wir alle hatten trotz erheblicher technischer Schwierigkeiten ordentlich Spaß in der Sahara Tunesiens. 

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iOS Navigationsworkshop

Mal was neues für ein e-Mag: Matsch und Piste laden zum Navigationsworkshop für Mobilgeräte. Auch wenn hier sonst keinerlei Vorlieben für Fallobst bestehen; als Smartphone oder Tablet tun die Geräte von Apple wunderbar ihren Dienst. Bisher hatten wir die Geräte nur zum Tracking, d.h. Aufzeichnen von Wegen oder Routen genutzt. Warum nicht für mehr, denn die Geräte sind ja immer am Mann im Fahrzeug. Nicht zuletzt wegen der stattlichen Anzahl an App Angeboten fehlte die Motivation sich mit dem Thema Navigation auf dem iPad auseinanderzusetzen. 

Andreas bietet Seminare für jeden Geschmack an: Es gibt jeweils ein Seminar für Android als auch für iOS. Die Seminare werden mittels Webex Session gehalten. Wem Headset oder ähnliches fehlt, kann sich per Telefon in den Seminar einwählen um zuzuhören. Das Seminar fängt ganz vorne an: Erklärt wird die Historie der Navigation mit Karten bis hin zum modernen GPS Systemen. Am Markt verfügbare Navigationssysteme und Zubehör werden erklärt. Ebenso gibt es neben dem Praxisteil – der Nutzung der speziellen App – auch Tips für die Vorbereitung und Durchführung der eigenen Reisen. Die avisierte Seminarlaufzeit von 4 Stunden wurde zuerst skeptisch betrachtet, am Ende ging die Zeit aber doch sehr schnell ohne technische Pannen herum. Nicht zuletzt deswegen, weil auch auf die Fragen der Teilnehmer während des Seminars eingegangen wird.  

Im Android Seminar wird auf die Navigations App Locus Map Pro genutzt, bei den iOS Seminaren die Software Pocket Earth. Beide Apps / Plattformen haben scheinbar ihre Vor- und Nachteile. Wer überhaupt noch keine Idee zu Plattform hat, bekommt im Seminar sicherlich auch ein paar Argumente für die persönliche Kaufentscheidung. 

Mit Navigation und Routenplanung daheim am PC für das gute alte Garmin 276c sind wir schon relativ gut unterwegs, von daher hätte das Webinar selbst für mich persönlich noch ein knackiger laufen können. Unabhängig davon hat es sich gelohnt, denn das iPad mit Pocket Earth wird auf dem nächsten Trip als Backup bzw. 2. Device genutzt werden. 

#CrossingtheCongo

Ein kalter und nasser Sonntag im Herbst. Was gibt es besseres als etwas Fernweh zu provozieren?


Der Buchladen meines Vertrauens konnte den Reisebericht „Crossing the Congo“ (ISBN 978-1-84904-685-5) aus England einfliegen lassen. Darauf aufmerksam gemacht wurde ich durch sehr gut gemachte und stimmungsvolle Aufnahmen auf Instagram. Einfach Klasse, wenn Social Media hilft von derlei Dingen Kenntnis zu gelangen …

Worum gehts? Overland Reisen mit einem 25 Jahre altem Defender durch die Demokratische Republik Congo. Aufgrund von Land und Leuten eine absolute Herausforderung. Soviel versprechen zumindest der Covertext und Fotostream auf Instagram. Die ersten Seiten haben mich schon mal gefesselt … ich denke es ist einen Blick wert. Danke an die Authoren fürs teilen. 

Cherimont Offroad

Der Saisonabschluss war eigentlich schon gefeiert. Olli von Landrover-versichern.de hatte jedoch noch zum gemeinsamen Offroaden ins belgische Chateau de Cherimont bei Andenne eingeladen. Da man mit Olli eine lustige Zeit haben kann, neues Gelände und neue Leute ab dafür. Der Job fesselte mal wieder, so ging es erst am Freitag Abend in Richtung Cherimont. Wer wie Belgien die benötigte Energie ausschließlich mit Atomkraft erzeugt, kann es sich leisten nachts auch die Autobahnen zu beleuchten. Anyway, zumindest auf den letzten Kilometern ein entspanntes Fahren nach vielen Staus vorher.  Angekommen weit nach Mitternacht, lag diejenigen, die Freitags angereist waren bereits in der Koje. Also Landy dazugestellt, Koje gebaut und mitgemacht … 

Am Samstag morgen brauchte der eine oder andere wesentlich mehr Kaffee als normal, um auf Touren zu kommen. Wir schrieben uns im Gelände zum fahren ein und los gings. Neben Offroaden und Paintball spielen kann man am Chateau auch Schießen, und zwar auf Tontauben. Es scheint, das dieser Sport hier auch im Wesentlichen betrieben wird. D.h. eine Offroadstrecke ist halt da, aber es gibt bestimmt 10 Stationen, von denen die Ziele in die Luft gefeuert wurden. Und es herrschte ordentlich Andrang dort. Sollten wir jetzt so eine orangene Weste tragen? Das dumpfe Knallen der Schrotflinten war jedenfalls mehr oder weniger den ganzen Tag präsent. 

Zum Gelände: Einfach nur digital. Der Rundweg ist einfach und ohne Probleme zu fahren. Verlässt man diesen, geht es relativ ohne Vorwarnung ordentlich zur Sache. D.h. tiefe Löcher, steile steinige und schlammige Passagen, schlammige Löcher … der Beifahrer kann eigentlich mit dem Baumgurt neben dem Auto herlaufen. Im westlichen Teil des Geländes befindet sich ein Waldstück, in dem man eher technisch fahren kann. Allerdings ist es für Defender ein wenig eng. Ich war regelrecht erstaunt, wie verformbar die Markise am Auto tatsächlich ist … 

In jedem Fall ist für jeden Gusto etwas dabei. Deswegen hatte Olli es ja wahrscheinlich auch ausgesucht. Die Teilnehmer, die sich nicht mit ins Getümmel schmeißen wollten hatten zumindest ihren Spaß bei den Bergungen der anderen. Am Feuer Abends wurde in jedem Fall viel gelacht, nicht zuletzt auch wegen der niederländischen Camp Nachbarn …

Für die Markise braucht es wohl eine neue Planen Verpackung. Den ausgerissenen Lampenschutz haben wir mittlerweile mit einer neuen Gewinde Niete wieder fest bekommen.

Edit: Ein Teilnehmer hat davon auch noch einen Clip gebastelt:

Danke Hans !

 

2wd Israel Overland

Kein richtiger Reisebericht, denn der Landy ist in diesem Urlaub mal daheim geblieben und im Verleih gab es keinen ordentlichen 4×4. Der Trip nach Israel ging primär um Land, Leute, Geschichte, Sonne satt und Füße hoch. Weniger das Outdoor, Offroad und Natur Thema, obwohl mit der Negev Wüste im Süden sich dies natürlich anbieten würde. Man muss allerdings berücksichtigen, das es sich bei der Negev um eine Stein Wüste handelt und keine großen Dünenfelder vorhanden sind. Zudem sind große Teile der Negev schlichtweg Truppenübungsplatz des israelischen Militärs. Am Wochenende haben die aber auch frei und Ausflüge in die Wüste sind möglich. Zudem wäre es theoretisch möglich, von Jordanien aus mit dem eigenen Fahrzeug ein- und wieder auszureisen … Für normale Besucher sind guided Tours nach Jordanien im Süden von Israel von Eilat aus möglich.

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Eine Offroad und Overland Szene ist jedenfalls vorhanden. Einen Landy hatten wir in Israel in der Negev sogar getroffen. Es handelte sich jedoch um einen russischen Emigranten und die Verständigung Deutsch – Englisch – Russisch war mehr schlecht als Recht. Anyway, das Land ist in jedem Fall interessant und vermittelte viele Eindrücke. Beim nächsten mal vielleicht mit 2-Tages-Trip Outdoor in der Negev …

 

Ups – we did it again

Das lange Wochenende um den 03. Oktober lud zum Offroaden in Thenissey zum Saisonabschluss ein. Nach mehr oder weniger langer Planung erreichten uns dann doch immer mehr absagen wegen anderer Verpflichtungen der Kandidaten. Anyway, gekniffen wird nicht, es ging Nonstop nur mit Tankstopp nach Thenissey. Auch in der Schweizer Delegation hatten sich die Reihen sehr gelichtet. 

Als Belohnung sozusagen, neben einer anderen Gruppe mit 4 Fahrzeugen hatten wir das Gelände komplett für uns allein. Der lehmige Boden war wie immer herausfordernd, auch dort wo es eigentlich trocken aussah. Nachdem wir uns am Samstag auf den leichteren Strecken eingefuhren hatten, ging es am Sonntag in schwereren Strecken. Der Disco blieb im Camp. Abgesehen von der fehlenden Bodenfreiheit ist er auch wesentlich breiter als ein Defender, was die Sache nur erschwert hätte. Wir schafften es ohne Blessuren Abends zurück aus dem Gelände. Die Jungs aus der Schweizer Delegation hatte die Aufgabe das Abendmahl zu bereiten, was den beiden sogar ordentlich gelungen war 😉

Montag früh ging es auf die Bahn, Nonstop zurück in den Norden. Es gab da noch eine Verabredung …