Frontrunner Showroom opening

Es ist angerichtet: Nachdem Frontrunner Produkte schon seit längerer Zeit über einen deutschsprachigen Online Shop bezogen werden konnten, wurde nun in den letzten Wochen und Monaten den Frontrunner Showroom in Hannover fertiggestellt.

Für die große Eröffnungsfeier an diesen Wochenende schauten wir natürlich gerne vorbei. Was Max Peter und sein Team aus der alten Industriehalle gemacht haben, lässt sich wirklich vorzeigen. Der Staub und Dreck des alten Schlossereibetriebes ist verschwunden. Anstelle dessen stehen nun Regale und Displays mit den diversen Produkten in der Halle, und nicht zuletzt natürlich ordentlich mit Frontrunner Produkten aufgerödelte Fahrzeuge. Man kann also alles anfassen, ausprobieren und ausmessen und sich Inspirationen für das eigene Gefährt besorgen. 

Neben dem Verkauf und Demonstration der Artikel wird auch ein Montageservice angeboten. So können Dachträger und Zubehör direkt vor Ort montiert werden. Zukünftig werden die Artikel auch nicht mehr aus dem Zentrallager für Europa versand werden, sondern kostenneutraler direkt aus Hannover. Das Team besteht aus 5 motivierten Mitarbeitern die sich auf euren Besuch Mo bis Freitag freuen, also nix wie hin – mind your Wallet 😉

Abenteuer Allrad 2016

Pflichttermin an Fronleichnam: Die Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen besuchen. Leider für uns Muss-Preußen kein Feiertag also konnten wir uns erst am Freitag auf den Weg nach Bayern machen. An sich hatten wir keine Punkte auf der Liste betreffend bestimmter Anschaffungen, es ging mehr darum alte Bekannte zu sehen und ein paar Inspirationen auf dem Camp Ground zu bekommen.

Aufgefallen auf der Messe waren für uns Delta-Bags, die ihre Produktpalette um ein paar schöne Details aufgewertet haben. Demnächst müssen wir dann wohl dort doch mal vorbeischauen und ein paar Dinge zur Probe ans Auto halten. Ansonsten sind Defender und HZJ noch immer weit vorne bei den Expeditionsfahrzeugen. Im letzten Jahr noch zaghaft, haben die Hersteller jetzt massiv Produkte für Anorak, Ford Ranger und sonstige Pickups am Start. Erwähnenswert hier Pickupbacks, die mit ihren Hardtops und besonders Ladeböden Lösungen anbieten, die wohl auch im Defender Sinn machen. Bei Offroad Hesch haben wir einen Schnorchel gesehen, der am wohl am Safety Devices Käfig ordentlich anzuklemmen ist und hoffentlich nicht gleich anfangen wird zu gammeln.

Betreffend der Netzwerkerei: Endlich mal Nicole von Matsch und Piste die Hand geschüttelt. Thomas und Isabell, mit denen wir im letzten Jahr auf der MS Norönna die Zeit totgeschlagen haben, wiedergesehen. Tim, Christian und Matthias aus der Schweiz haben wir getroffen. Mit Marco von Orange Extreme, der mit dem falschen Auto da war, über Hundehaltung diskutiert und schließlich Benny getroffen, mit dem wir in der letzten Zeit einige EMails betreffend Defender-Kauf getauscht hatten. Und natürlich haben wir uns auch über das Wiedersehen mit all den anderen gefreut, die ich nun vergessen habe zu erwähnen.

Ebenfalls erwähnenswert: Vorne links am Eingang im alten Hangar gehörte Günter Schibowski und sein Off-Road-Center zum festen Stamm der Aussteller. Aufgrund der horrenden Standpreise für die Aussteller ab diesem Jahr wohl nicht mehr dabei. Rechtfertigen Erfolg und stets steigende Besucherzahlen der Messe die höheren Gebühren? Ich denke nicht …

Bilder.

 

Abenteuer Allrad 2014

In diesem Jahr findet die Abenteuer Allrad vom 19.06. bis 22.06.2014 in Bad Kissingen statt. Wir werden der Messe auch wieder einen Besuch abstatten, auch wenn es nicht wirklichen einen akuten Bedarf an Expeditionsausrüstung oder Gimmicks fürs Auto gibt.

Sehenswert in diesem Jahr der Auftritt der neuen Marke Delta Bags, die zusammen mit der Abenteuer Allrad den Vertrieb von Taschen- und Transportsystemen für Fernreisende aufnehmen. Das Verstauungs-Konzept der Taschen ist sehr durchdacht und bietet massig zusätzlichen Stauraum im Defender, ohne dabei die eigentliche Ladefläche einzuschränken. Die Website selbst samt Online Shop ist noch im Aufbau, dafür gibt’s auf dem Delta-Bags Youtube Channel schon eine kleine Vorschau auf die das Produktsortiment.

Die Österreicher Offroad-Hesch hatten vor kurzem avisiert, Ihr Innenausbau System speziell für einen Defender 110 Hardtop zu erweitern. Wir sind gespannt auf Details und Lösungen.

… und natürlich freuen wir uns wieder auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten!

Es ist davon auszugehen, das die Saale in diesem Jahr nicht wieder über die Ufer tritt. In diesem Sinne CU auf der Camp Area !

 

Leergewichte

Die letzten Wochenenden waren produktiv insofern, das bis auf ein paar Kleinigkeiten der Innenausbau fertig geworden ist. Da von der Bastelei jede Menge Reste übrig waren, haben wir auch sonst einmal Schränke und Regale von den Dingen befreit, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Gepackt mit einigen blauen Säcken ging es zur hiesigen Deponie, um die Abfälle nachhaltig zu entsorgen.

Beim Verlassen der Anlage fielen mir spontan die für die Wertstoffhöfe typischen dort installierten Fahrzeugwagen ein. Also schnell einen U-Turn gemacht um auf der Wiegeplatte zum stehen zu kommen. Die Büchse bringt nun mit Fahrer und Beifahrer, vollgetankt, inkl. Innenausbau und Dachträger sage und schreibe 2470 KG auf die Waage! Weiterlesen

Update Innenausbau Oktober 2012

Saison vorbei – Bastelzeit. Das Material für den Innenausbau liegt schon seit Wochen im Keller, Zeit und Muße für den Ausbau sind jedoch erst jetzt vorhanden. Verkehrte Welten: Heute der 1. richtige Frost und damit ziemlich kalt draußen zum Basteln. Der Tischler meines Vertrauens postet zeitgleich Fotos aus Dubai, allerdings aus dem dortigen Snowdome beim Snowboarden … Anyway, anstelle der Kreissäge nehme ich halt die Bügelsäge und lege mal los.

Mit der Anschaffung der Kühlbox im September waren auch die Maße für Größe und Abmessungen des Innenausbaus gegeben. Dies Kühlbox soll zentral in einer Truhe verschwinden. Links und rechts daneben Staukasten Boxen für den Trödel den man so braucht. Das Aufmaß war schnell im Google Sketchup visualisiert, danach ging es an die Materialisten für den Ausbau der Stufe 1.

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Kühle Gedanken

Das Saisonende naht und es ist an der Zeit sich Gedanken über eine passende Kühlbox zu machen. Die Auswahl am Markt ist riesig und die Nachfrage scheinbar auch, denn billig sind die Kisten nun wahrlich nicht. Auch wenn das Gerät nicht regelmäßig genutzt wird, sollte es aufgrund der Investition langfristig ein treuer Begleiter sein, der einen niemals im Stich lässt.

Schaut man links und rechts der Oker, scheinen die Geräte von Engel, Waeco, Ezetil, ARB und National Luna bei den Fernreisenden am beliebtesten zu sein. Doch worauf kommt es wirklich an? Neben der Volumen, Kühlleistung und Haltbarkeit natürlich auch auf einen geringen Stromverbauch. Daher kommt nur eine Kompressorkühlbox in Frage.


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Abenteuer Bad Kissingen

Europas größte Offroadmesse, die Abenteuer Allrad in Bad Kissingen, naht. Zeit ein wenig Braiinstorming in Sachen Dachzelt zu machen. Nachdem der Liefertermin des Safety Devices Dachträgers in greifbare Nähe rückt, hoffe ich das es bei der Verfügbarkeit von Dachzelten keine Lieferschwierigkeiten gibt.

Das Pflichtenheft für das Roof Tent ist relativ kurz: Zum einen dunkler Zeltstoff um morgens länger Schlafen zu können. Der Eingang zum Zelt soll überdacht und dort optional ein „Vorzelt“ anklettbar sein. Damit können bei Schlechtwetter die nassen Sachen vor dem Zelt bleiben und der Aus- bzw. Einstieg ist vor Wind und Wetterung geschützt. Für 2 Personen muss es nicht breiter als 140 cm sein. Damit sind schon die wichtigsten Kriterien genannt. Folgende Dachzelte kommen daher in Frage:

  • Roof Lodge Extended Plus 140
  • Gordigear Explorer Plus
  • Hannibal Roof Tent + Shower Skirt
  • Eezi-Awn Roof Tent T-Top
  • Maggiolina Overzone

5 Dachzelte sind also in der engeren Wahl. Zuerst stellt sich natürlich die Frage nach dem Budget. Bei den genannten Kandidaten beträgt die Spanne zwischen dem billigstem und teuerstem Dachzelt über 2000 EUR. Hier möchte mir doch bitte jemand erklären, wie der Preisunterschied zu Stande kommt. Auch wenn einige Zelte in Europa gefertigt und andere Fernost in China oder Taiwan genäht werden, kann das allein nicht den Ausschlag geben. Die nächste Unbekannte ist der genutzte Stoff. Wir machen uns nichts vor, früher oder später werden die Zelte durch Kondensation oder Feucht und/oder Nass eingepackt werden müssen – Stockflecken sind einfach nicht auszuschliessen sofern die Zeit zum Lüften fehlt. Welcher Stoff hat jedoch die längste Standfestigkeit im Dauerregen, wie lichtdurchlässig ist er wirklich? Die Roof Tent Hersteller machen hier keine einheitlichen Angaben die vergleichbar wären, die Angaben zur Wassersäule fehlt fast vollständig. Somit müssen wir auch das Gespräch suchen. Schlussendlich ist es auch relevant wie schnell ein Zelt Auf / und Abgebaut werden kann. Auch hier gilt es zu probieren, Probe zu liegen uvm.

In 2011 waren auf der Abenteuer Allrad knapp 250 Aussteller vertreten. Auch wenn nicht alle Hersteller für Dachzelte vor Ort einen Stand haben, gehe ich zumindest davon aus deren Distributoren anwesend sind und die Modelle getestet werden können. Schön das es trotz Amazon, EBay und Delivery Next Day noch solche Veranstaltungen für Endkunden gibt.

Wir natürlich freuen uns auch auf ein Wiedersehen der Teilnehmer vom Offroad Training.

Abenteuer Allrad 2012 in Bad Kissingen vom 07.06. bis 10.06.2012. Homepage

Prophylaxe gegen schlechte Laune

ProphylaxeDer Bodenplatten sitzen und knarren nicht, alles ist Gut. Aber was ist wenn die Platten im nächsten Jahr doch mal heraus müssen? Vieleicht war bis dahin eine Tiefe Furt dabei oder die Fuhre wurde im jugundenlichen Leichtsinn in Loch 17 versenkt? Die Konsequenz: Nietmuttern und Schrauben sind zusammkorrodiert. Beim Lösen drehen sich dann Nietmuttern mit Schrauben und was folgt ist Schraube ausbohren, fluchen und vieles mehr. Also Vorsorge und heute alle Schrauben noch mal einzeln raus, gefettet und handwarm wieder angezogen. Ehrlich gesagt: Früher oder später wird es sowieso passieren das eine Mutter ausgeleiert ist und aufgebohrt werden muss. Schön wenn ich diesen Moment damit herauszögern konnte.

Innenausbau – Stand April 2012

Die letzten Wochenenden waren betreffend des Land Rover Defender Innenausbaus sehr produktiv. Innen ist nun soweit alles fertig und isoliert, das es nun an die Planung der Ausbauten / Möbel für das Fernreisemobil selbst gehen kann. Aber was ist passiert ?

Die Multiplexplatten waren beim Möbeltischler. Dort wurden mit CNC Unterstützung die Auslassungen zum versenken der Airlineschinen gefräst. Das Ergebnis ist schlichtweg genial, da die verskenkte Schiene und Noppenboden später eine Fläche bilden. Mit den gefrästen Platten im Gepäck ging es dann zurück in die Werkstatt, um die Gewindenieten in der Unterkonstruktion setzen zu können. Wir haben hier durch Zurrschiene und Mutliplexplatte in die Aluprofile gebohrt um die Positionen der Nietgewinde zu ermitteln. Pro Schiene a 180 cm haben wir 5 Gewindennieten gesetzt. Das sollte die später auftretenden Kräfte ausreichend verteilen ohne das einer der Fixierpunkte ausreisst oder irgendetwas klappert.

Im Anschluss folgte der Zuschnitt der Stryodur Dämmung und des Bodenbelages. Wieder eine dieser Arbeiten für Menschen, die Frau und Kinder gemeuchelt haben und definitiv nichts für mich. Das Styrodur lässt sich mit einem Cutter einfach schneiden und brechen, es waren nur unheimlich viele Teile anzupassen um den Boden auf der gesammten Fläche auszulegen / zu isolieren. Für die Wartungklappe zur Dieselpumpe und den im Hardtop bereits vorhanden Aluleisten mussten weitere Ausspahrungen aus dem Styrodur gemacht werden. Dies funktioniert mit Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine prima, ist nur eine Riesenschweinerei.

Den Bodenbelag selbst wurde mit den vorhanden Multiplexplatten als Lehre auf Maß geschnitten, ebenfalls mit einem Cutter. Weitaus schwieriger ist, in diesen Flächen den Ausschnitt für die Zurrschienen hinzubekommen. Der Noppenboden ist ganz einfach zu stark um die Auslassungen darunter ertasten zu können. Also Maße der Auslassung auf die Gummimatte übertragen, ausschneiden und Daumendrücken das alles passt. Im Groben haben wir Glück gehabt und es passte abgesehen von 1 – 2 Schnitzern.

Gumminoppenboden und Multiplexplatte wurden mit Pattex verbunden. Blasenfrei verkleben sieht dann doch anders aus. Wegen der Friemelei mit den Auslassungen der Airlineschinen haben wir dieses mal nicht 15 Minuten vor dem Zusammedrücken gewartet. So konnte die Position des Belages angepasst werden. Vielleicht deswegen haben sich nun während des Aushärtens doch noch blasen gebildet.

Das das Verkleben des Fußbodens heikel wird war von Anfang an klar. Ich hätte den Noppenboden lieber im Vorfeld blasenfrei und flächig geklebt. Leider habe ich hier keine belastbaren Aussagen finden können die mir garantiert hätten, das der Noppenboden beim fräsen auch wirklich auf dem Holz verklebt bleibt und nicht ausreisst.

Schlussendlich haben wir die offenen Kanten mit Aluprofile geschützt und verkleidet. Auf die Seitenwände des Innenraums habe wir eine weitere Schicht 20 mm Xtreme Isolator aufgebracht, um eine einigermaßen bündige Fläche mit den Holmen des Hardtops zu erhalten. Zum Schutz des Xtreme Schaumstoffes haben wir eine Multiplexplatte in 7 mm Stärke davor geschraubt. Unterm Strich also: 40 mm Dämmung der Auswände und auf 190 cm eine ebene Fläche um die Möbel, Tragenetze … und all das Gedöns für unterweges unterzubekommen.

Da wir nun mittlerweile genügend Hardcore Protection am „Mean looking Badass“ Land Rover Defender haben, war es an der Zeit innen einmal andere Akzente zu setzen. Akryl Farbe ist angemischt für EUR 7,50 der Becher. Bei Problemen mit der Pflegeleichtheit kommt noch ein matter Klarlack als Schutz darüber. Basta. Müssen es denn immer RAL Farben sein?

Vor der Möbeltischlerei für die Fernreise muss ich mir nun noch etwas einfallen lassen um die Isolation der Decke vernünftig und gutaussehend hinzubekommen. Ferner fehlt für die 100 % Dämmung noch das Ausspritzen der Hohlräume im Hardtop bzw. der Aluprofilen im Fussraum. Diese wäre ein weiteres ToDo für das nächste mal, bevor man anfängt Gewindenieten etc zu setzen … Leergewicht nun geschätzt um 50 Kilo erhöht.

Again, because its worthless without Pics, hier die Bilder bzw. das Ergebnis:

Update Innenausbau

Eingelassene Zurrschiene

Es ist am werden und es macht Spass die Sachen wachsen zu sehen. Wenn es gelingt die „Lieferanten“ ebenfalls vom Projekt zu begeistern kommen richtig tolle Ideen dabei heraus. Die CNC gefrästen Boden-Platten zum Einlassen der Zurrschienen sind mal Lecker. Mehr am Wochenende …