Reisebericht Tunesien 2016

„Ab in die Wüste und den Reset Knopf drücken“ lautete die Devise, nachdem 2016 es nicht gut mit mir meinte. In einer homogenen und sympathischen Truppe mit je 3 Land Rover Defendern und Toyota HZJ gab es über Weihnachten „Sand satt“ in einer geführten Tour von Caro-Adventure

Der Name der Tour war Programm und wir alle hatten trotz erheblicher technischer Schwierigkeiten ordentlich Spaß in der Sahara Tunesiens. 

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#Justdefenderthings

Die Geschichte ist zu lang um in einem einzelnen Bild (Meme) beschrieben zu werden. Wer kennt das nicht, dieser Moment wenn etwas nichts passt weil man nicht nachgedacht hat  … Aber von vorne: 

Vor dem nächsten Trip in die Wüste sollte sollte dem Defender ein neuer Ladeluftkühler spendiert werden. Kühle Luft hilft dem Motor bei der Verbrennung woraus etwas mehr Leistung und optimierten Verbrauch resultiert. Gesagt und getan, also einen LLK bei Allisport für den TD5 bestellt. An einem Sonntag Nachmittag sollte das dann auch gleich verbaut werden. Hierzu also die Schläuche ab und die Verkleidung um den Kühler herum samt Motorhaubenträger abgefrickelt. Der alte Ladeluftkühler war schnell raus, der neue wollte jedoch nicht passen. Obwohl der LLK ja in die Standardaufnahmen passen sollte, waren doch noch ein paar Plastiknasen am Wasserkühler im Wege. Nachdem diese weg gedremelt waren machte es Klick. Für den finalen Sitz war die Winde im Wege. Das war dann genau dieser Moment, an dem man die Karre anzünden und in den nächsten See rollen möchte … 

Seinerzeit war ich nur darauf bedacht, die Winde möglichst nah ans Fahrzeug zu bekommen für einen optimalen Böschungswinkel. Das mit neuem LLK etwas hier nicht passen könnte war überhaupt präsent. Was nun? LLK zurückbauen oder erst mal die Winde raus? Vorwärts geht immer, also raus mit der Winde. Trotz Kaffeepause noch immer leicht brastig wurde etwas schneller geschraubt; die Konsequenz: Ein Anschluss-Pol der Winde scherte ab. Der Tag war damit endgültig gelaufen. Der Defender hatte zwar einen neuen Ladeluftkühler bekommen, jedoch passten Winde mit Stoßstange nicht mehr dazu und zudem war die Winde auch noch kaputt. Nun, die Winde passte mit 2mm Luft genau zwischen Seilfenster und LLK, das heißt man hätte durchaus die Bohrung der Windenplatte versetzen können, um diese trotzdem zu montieren. Allerdings wär hier das Risiko zu groß gewesen, mit einer unsauberen Wicklung des Windenseils sofort den großen Ladeluftkühler zu beschädigen.

Die Konsequenz: Eine Windenstoßstange mit mehr Luft musste her, also ein Modell für Defender mit Klimaanlage. Für die Warrior Winde sind keine Ersatzteile verfügbar gewesen, lediglich ein Second Hand Teil. Der Tausch der Stoßstange war weniger das Problem. Der reparierte Windenmotor macht allerdings Probleme, er will in die eine Richtung einfach schlicht starten. Wir werden weiter beobachten, ob hier nicht vielleicht doch das Relais angefangen hat zu sterben … Insgesamt also ein sehr teurer Ladeluftkühler. 

Offroad im Auenland – Château de Thenissey

Warum bloggen wir eigentlich? Sicherlich aus gewisser Affinität gegenüber neuen Medien und dem Social Networking. Daher werden neben dem Blog selbst auch Tweets, Instagrams, Facebook Seiten und ein Youtube Channel mehr oder weniger regelmäßig beschickt. Auf der anderen Seite bieten die Plattformen die Möglichkeit, sich weit über die regionalen Stammtische und Foren mit anderen (Fern) Reisenden und Landy Enthusiasten auszutauschen.

Auf einem bestimmten Instagram bzw. Youtube Channel aus der Schweiz wurden wir so auf ein Offroad Gelände in Frankreich aufmerksam gemacht. Die Aufnahmen versprachen anspruchsvolles Offroaden auf einem Pay und Play Gelände inmitten wunderschöner Natur. Im Vergleich zu den Geländen in Deutschland also keine stillgelegte Kaserne oder verlassener Steinbruch. Aus dem initialen Kontakt mit den Landy Enthusiasten aus der Schweiz wuchs ein regelmäßiger Austausch über die Fahrzeuge, Fernreisen und oder das Schneiden von Youtube Viideos. Treffen könnnte man sich ja auch einmal im besagtem Gelände; wegen der für ins lange Anreise bot sich Pfingsten hierzu idealerweise an. Pfingsten in Thenissey war für die Landys aus der Schweiz bereits seit Jahren ein Regeltermin.

Das in Deutschland scheinbar unbekannte Fahrgelände am Château de Thenissey liegt ca 50km Nordwestlich von Dijon. Das über 350ha große Gelände ist quasi die französische Kopie des Eastnor Castle in Großbritanien, auf dessen Offroad Gelände ja bisher jeder Land Rover beweisen musste was in ihm steckt. Der Graf des Château scheint eine gewisse Affinität zum Offroad fahren zu besitzen. Das Waldstück steht Offroadern gegen kleine Gebühr zur Verfügung. Auf einer Wiese direkt in den Anlagen des Chateau kann gecampt werden, Duschen und Toiletten stehen sind vorhanden.

DIe An- und Abreise planten wir wegen der vielen Kilometer für uns mit Zwischenstopp und Übernachtung ein. Am frühen Freitag Abend erreichten wir Thenissey. Ein Teil der Schweizer Truppe traf erst spät Nachts ein, der Rest dann morgens früh. Wir hatten tatsächlich wegen eines Postings eine gemischte Truppe aus Schweiz, Tschechei und Deutschland von 6 Defendern und einem VW T5 in Frankreich versammelt. Die Schweizer nahmen uns so denn auch gleich in ihre Mitte und zusammen fuhren wir ins Gelände. Zum eingrooven ein paar Runden auf dem Trail Gelände, später mitten durch den französichen Regenwald. Wegen der nassen Witterung und des lehmigen Bodens waren bereits die mittelschweren Passagen anspruchsvoll genug.

Abgesehen von der kalten und feuchten Witterung macht das Gelände wahnsinnig Spaß. Dazu noch die lustige Truppe aus der Schweiz, die sich und ihren Fahrzeugen ebenfalls nichts schenkten. An dieser Stelle vielen Dank für die warme Aufnahme und das Scouting vorab durch das für uns noch unbekannte Gelände. Der Pfingstmontag war für einige von uns kein Feiertag; daher musste die Abreise kurzfristig bereits am Samstag bzw. Sonntag vor dem Frühstück erfolgen. Für die verbliebenen ergab sich somit das Problem, das zu wenig Mitfahrgelegenheiten vorhanden waren. Also machten wir anderen uns ebenfallls am Sonntag auf den Weg, allerdings nach dem Frühstück ohne jegliche Eile.

Wir werden wiederkommen und sicherlich noch weitere Ausflüge mit der Truppe aus der Schweiz unternehmen. Das erste WIedersehen auf der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen hat bereits geklappt 🙂

Abenteuer Allrad 2016

Pflichttermin an Fronleichnam: Die Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen besuchen. Leider für uns Muss-Preußen kein Feiertag also konnten wir uns erst am Freitag auf den Weg nach Bayern machen. An sich hatten wir keine Punkte auf der Liste betreffend bestimmter Anschaffungen, es ging mehr darum alte Bekannte zu sehen und ein paar Inspirationen auf dem Camp Ground zu bekommen.

Aufgefallen auf der Messe waren für uns Delta-Bags, die ihre Produktpalette um ein paar schöne Details aufgewertet haben. Demnächst müssen wir dann wohl dort doch mal vorbeischauen und ein paar Dinge zur Probe ans Auto halten. Ansonsten sind Defender und HZJ noch immer weit vorne bei den Expeditionsfahrzeugen. Im letzten Jahr noch zaghaft, haben die Hersteller jetzt massiv Produkte für Anorak, Ford Ranger und sonstige Pickups am Start. Erwähnenswert hier Pickupbacks, die mit ihren Hardtops und besonders Ladeböden Lösungen anbieten, die wohl auch im Defender Sinn machen. Bei Offroad Hesch haben wir einen Schnorchel gesehen, der am wohl am Safety Devices Käfig ordentlich anzuklemmen ist und hoffentlich nicht gleich anfangen wird zu gammeln.

Betreffend der Netzwerkerei: Endlich mal Nicole von Matsch und Piste die Hand geschüttelt. Thomas und Isabell, mit denen wir im letzten Jahr auf der MS Norönna die Zeit totgeschlagen haben, wiedergesehen. Tim, Christian und Matthias aus der Schweiz haben wir getroffen. Mit Marco von Orange Extreme, der mit dem falschen Auto da war, über Hundehaltung diskutiert und schließlich Benny getroffen, mit dem wir in der letzten Zeit einige EMails betreffend Defender-Kauf getauscht hatten. Und natürlich haben wir uns auch über das Wiedersehen mit all den anderen gefreut, die ich nun vergessen habe zu erwähnen.

Ebenfalls erwähnenswert: Vorne links am Eingang im alten Hangar gehörte Günter Schibowski und sein Off-Road-Center zum festen Stamm der Aussteller. Aufgrund der horrenden Standpreise für die Aussteller ab diesem Jahr wohl nicht mehr dabei. Rechtfertigen Erfolg und stets steigende Besucherzahlen der Messe die höheren Gebühren? Ich denke nicht …

Bilder.

 

Land Rover Highland Meeting 2016 (CZ)

Nachdem wir in 2015 ordentlich Spaß beim Highland Meeting hatten, konnten wir es uns auch in diesem Jahr nicht verkneifen, dem Meeting einen kurzen Besuch abzustatten. Leider vermasselte der Job mal wieder ein längeres Verweilen und wir konnten der tschechischen Landy Community nur einen Tagesbesuch abstatten.

Das Treffen war wieder familienfreundlich organisiert: Hüpfburg für die Kids, Catering für alle und bei Problemen mit dem Fahrzeug hatte ein freier Landrover Spezialist seine Experten vor Ort. Sagar das Wetter spielte mit und es blieb trocken. Wie versprochen gab es das Roadbook in diesem Jahr in einer englischen Version und wir konnten uns ohne Dolmetscher an die Challenges wagen. Die Aufgaben waren weniger sportlich und es konnten so alle gut gemeistert werden. Für den 1. Platz reichte es dieses mal nicht. Das mochte aber daran liegen das der 2. Roman aus unserer Truppe nicht dabei sein konnte.

Anyway – Spaß hat es trotzdem gemacht und wir bedanken uns bei cestOFFka für die wunderbare Organisation. CU2017

Blockaden und Geräusche

Des Rätsels Lösung benötigte mehr als 4 Wochen und über 1000 km an Fahrstrecke.

Eines schönen milden Frühlingsabends auf dem Rückweg von der Arbeit rollten wir langsam an eine rote Ampel, als mit einem heftigen Schlag alle 4 Räder blockierten und die Fuhre unsanft zum stehen kam. Nach dem Schreck erneutes, vorsichtiges Anfahren und überraschender Weise keine Geräusche oder weitere Blockaden. Seltsam. Daheim angekommen folgte der Anruf beim ADAC und die Bitte das Fahrzeug nach Hildesheim zur Werkstatt unseres Vertrauens zu schleppen, irgendetwas musste ja sein.

In der Werkstatt dann Ablassen diverser Flüssigkeiten aus Getrieben und Differentialen sowie endoskopische Untersuchungen – alle ohne Befund. Nach über 250 Testkilometern, mit einmal kurzfristig mit nicht zu lokalisierendem Geräusch, war kein Fehler am Fahrzeug diagnostizierbar. Wir trafen die Entscheidung den Defender wieder abzuholen und normal zu nutzen. Wenn denn etwas defekt wäre würde es sicherlich bald erneut auftreten. Bei der Pendelei zur Arbeit gab es hier und da noch mal einen Schlag, aber keine Blockaden. Wir entschieden sogar das lange Osterwochenende an der Ostsee mit dem Defender zu fahren.

2 Tage nach dem langen Wochenende stellten sich dann unverhofft – aber glücklicherweise – permanente Schläge und Geräusche ein. Es knallte derart heftig, das eigentlich Öllachen und Ritzelteile unter dem Auto erwartet wurden. Aber nichts dergleichen … Eine Diagnose sollte nun also möglich sein und das Fahrzeug ging erneut nach Hildesheim. Beim erneuten Wechsel der Flüssigkeiten konnte das vordere Differential als Übeltäter identifiziert werden.

Wie schon lange geplant sollte in der Vorderachse ein automatisch sperrendes Torsen-Differential von Ashcroft Transmissions verbaut werden, sollte das Original einmal ausfallen. Das ATB sperrt automatisch bei unterschiedlichen Raddrehzahlen an der Achse. Es müssen keine Druckluftleitungen, Kompressoren und Schalter zum Sperren verbaut werden. Zudem sperrt das Differential nur zu 80%, damit ist das Risiko von abgerissenen Homokineten oder abgedrehten Steckachsen und Radmitnehmern minimiert. Für den Hardcore Offroad Einsatz ist eine manuelle 100% Sperre sicherlich besser geeignet aber bleiben wir mal ehrlich: Es ist und bleibt ein Reisedefender, auch wenn wir regelmäßig Herausforderungen im Gelände suchen.

Sahara Desert Adventure 2014

Nach den wunderbaren Eindrücken im letzten Jahr sollte es auch in diesem Jahr über Weihnachten und Sylvester in die Sahara gehen. Wüste Pur mit Ecki runter bis zum See, Star Wars kann man ja eben besser in 3D und Dolby Digital im Kino schauen. So der Plan.

Krankheitsbedingt mussten wir jedoch zuhause bleiben. Dies hat allerdings auch Vorteile, denn nach einem ziemlich stressigen Jahr bleibt nun die Zeit um endlich das Videomaterial vom Desert Adventure 2014 zu schneiden.

Hier der Link zum Reisebericht
Hier der Link zum Youtube Channel

In 2016 sind wir irgendwann wieder Fit und werden einen neuen Anlauf starten. Bis dahin viel Spaß mit dem Clip

Pandoras Büchse 2

Nach ca 1500 km heute erneuter Stop in der Werkstatt unseres Vertrauens. Zur Erinnerung: Beim Wechsel der Kupferdichtungen an den Einspritzdüsen waren Ablagerungen am Kipphebel und der Nockenwelle aufgefallen (Link).

Nun Entwarnung: Ablagerungen waren so gut wie nicht mehr vorhanden. Es muss also davon ausgegangen werden, das die Chrom Beschichtung des Kipphebels defekt war und zu den Ablagerungen geführt hat. Der neue Kipphebel selbst ist Top und die Ablagerungen an der Nockenwelle sind nun so gut wie nicht mehr fühlbar. Es besteht vorerst also kein Anlass eine weitere kosten-spielige Sanierung.

Landrover Fahrsicherheitstraining

Nach wie vor ist uns allen ja kein Berg zu steil, kein Loch zu tief und für das was nicht geht, gibts schließlich Winden, Bergegurte, Sandbleche uns sonstiges Zubehör. Mehr oder weniger regelmäßig wird sich in Fahrgeländen getroffen, um das Offroad fahren zu trainieren bzw. das Equipment auszuprobieren. Viele sind im Defender täglich unterwegs. Andere legen für ein Abenteuer auf Island oder eine Expedition in den Karpaten etliche tausende Kilometer auf normalen Autobahnen und Straßen zurück. Wie verhält sich ein Defender denn nun bei Nässe und rutschigen Untergründen? Hat der permanente Allradantrieb nun ein Übersteuern oder Untersteuern zu Konsequenz? Wie verhalten sich die unkaputtbaren Mud Terrain Stollenreifen bei Nässe? Wie viele Sorgen muss man sich denn nun wirklich wegen des hohen Schwerpunkts machen? Wo ist überhaupt der Grenzbereich bei dem Auto? Wie kündigt er sich an und was passiert wenn mein einmal darüber hinaus ist? All diese Fragen führten zu der Idee, mit dem Land Rover Defender an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen.

Wer wollte uns denn nun mit unseren Opferanoden überhaupt haben? Idealerweise bot sich für uns der ADAC an, der in Hannover Laatzen ein 17ha großes Fahrgelände betreibt. Auf dem Gelände sind diverese „Module“ vorhanden, in denen bestimmte Gefahren- und/oder Alltagssituationen simuliert werden können. Sogar ein kleiner Offroadparkour ist vorhanden. Im Programm des Fahrsicherichtszentrums Hannover sind diverse Trainings enthalten. Auf unsere Anfrage hin erhielten wir ein positives Feedback vom ADAC. Scheinbar war man gespannt auf eine Teilnehmergruppe dediziert bestehend aus den britischen Offroad Ikonen. Nach etwas Beratung entschieden uns für ein ganztägiges PKW-Intensiv-Seminar. Damit sollten wir beinahe jede Alltagssituation einmal simulieren können. Kostentechnisch lag das Seminar bei EUR 187 im Gruppentarif pro Fahrer mit Defender, inklusive eines Mittagessens. Aus der Stammtisch Gruppe heraus wurde der 14.11. als Termin für die Veranstaltung gewählt. Die maximal 12 möglichen Teilnehmer wurde aus dem Bekannten- und Freundeskreis der Teilnehmer gefüllt.

Wie ist die Veranstaltung nun gelaufen? Nach einen kleiner Vorstellungsrunde und Vorstellung des FSZ Hannover selbst wurden Funkgeräte verteilt und es ging auf das Gelände. Zunächst wedelten wir Slalom um ein paar Kunstoffhütchen. Dabei haben einige herausgefunden, das die Sitzposition im Auto noch nicht optimal eingestellt war. A-typisch für einen Defender waren schnelle Richtungswechsel und schnelle Reaktionen gefragt. Aufrechtes Sitzen hilft hier sehr viel. Anschließend wurde Bremsen geübt. Ja wirklich geübt. Es ging darum den maximalen Bremsweg insgesamt des eigenen Fahrzeuges zu erkennen. Nachdem dann bei den Teilnehmern auch alle Bedenken „voll in die Eisen zu steigen“ genommen waren, ging es den Rest des Tages in das Training von Alltagsituationen wie „Bremsen und Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen“ , „Abfangen des Fahrzeuges bei Untersteuern in Kurven“, „Grenzbereich auf Kreisbahn“ finden oder „Bremsen und ausweichen auf rutschigen Untergründen“.

Fazit: Wir hatten einen Heidenspaß! Auch Ansätze von dynamischen Fahrmannövern sind mit einem Defender ohne weiteres möglich und machen sogar Spaß. Erkenntnisse:

  • Eine optimale Sitzposition ist wichtig um in Gefahrensituationen optimal reagieren zu können.
  • Zumindest bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h unterscheidet sich der Bremsweg des Defenders nicht wirklich von anderen Fahrzeugen.
  • Untersteuern kündigt sich auf der Vorderachse an, bevor er über beide Achsen weiter ins Kurvenäußere schiebt.
  • Wie erwartet sind grobstollige MT Reifen im Handling schlechter. Allerdings sind Unterschiede nur auf rutschigen Untergründen eklatant
  • Der Defender schlägt sich auf Winterreifen ordentlich
  • uvm …

Ebenfalls eine Erkenntnis: Trotz der hohen Schwerpunkte der Defender gab es keine brenzligen Situationen beim Training. Auch wenn ein rutschendes Auto einmal wieder Grip über die Reifen erzeugen konnte, sind die Aufbauten nicht wesentlich ins Wanken gekommen. Insofern konnten die Erfahrungen im Anschluss an das Training die Bedenken der Teilnehmer verringern. Auch diejenigen die vorab meinten bereits Fahren zu können, haben etwas mitnehmen können.

Es lohnt sich also, neben einem Offroad-Fahrtraining auch einmal ein normales Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Hier kann jeder etwa mitnehmen.