Reisebericht Nordkapp 2018

Wer die Aurora Borealis einmal live sehen will, muss im Winter in den Norden von Europa fahren. Aller Bedenken wegen eingefrorener Dieselfilter, vereisten Straßen und Temperaturen deutlich unter -20° C zum Trotz hatten wir uns Mitte Februar 2018 auf den Weg gemacht. 

Gespannt, ob wir die Motoren der Defender in den 2 Wochen einmal ausgemacht haben? Lest doch selbst nach …

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Reisebericht Tunesien 2017 – Ein Gastbeitrag

Einmal damit angefangen kann man es einfach nicht sein lassen. Einfach mal dem nass-kalten Wetter „Tschüss“ sagen um der Hektik der Feiertage entfliehen zu können: „Sand Satt“ 2.0 mit Ecki und Danny von Caro Adventure standen über Weihnachten und Sylverster 2017 wieder auf dem Programm …

Der Bericht stammt dieses mal nicht von mir selbst sondern von Ardnasino, die bisher mit Offroaden und Camping nicht viel beziehungsweise gar nix am Hut hatte. Sandra ist resistent gegen den Landy Virus; die Begeisterung für Outdoor und Offroad Urlaube ist aber in jedem Fall geweckt.

Aber lest doch selbst…

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Reisebericht Tunesien 2016

„Ab in die Wüste und den Reset Knopf drücken“ lautete die Devise, nachdem 2016 es nicht gut mit mir meinte. In einer homogenen und sympathischen Truppe mit je 3 Land Rover Defendern und Toyota HZJ gab es über Weihnachten „Sand satt“ in einer geführten Tour von Caro-Adventure

Der Name der Tour war Programm und wir alle hatten trotz erheblicher technischer Schwierigkeiten ordentlich Spaß in der Sahara Tunesiens. 

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#Justdefenderthings

Die Geschichte ist zu lang um in einem einzelnen Bild (Meme) beschrieben zu werden. Wer kennt das nicht, dieser Moment wenn etwas nichts passt weil man nicht nachgedacht hat  … Aber von vorne: 

Vor dem nächsten Trip in die Wüste sollte sollte dem Defender ein neuer Ladeluftkühler spendiert werden. Kühle Luft hilft dem Motor bei der Verbrennung woraus etwas mehr Leistung und optimierten Verbrauch resultiert. Gesagt und getan, also einen LLK bei Allisport für den TD5 bestellt. An einem Sonntag Nachmittag sollte das dann auch gleich verbaut werden. Hierzu also die Schläuche ab und die Verkleidung um den Kühler herum samt Motorhaubenträger abgefrickelt. Der alte Ladeluftkühler war schnell raus, der neue wollte jedoch nicht passen. Obwohl der LLK ja in die Standardaufnahmen passen sollte, waren doch noch ein paar Plastiknasen am Wasserkühler im Wege. Nachdem diese weg gedremelt waren machte es Klick. Für den finalen Sitz war die Winde im Wege. Das war dann genau dieser Moment, an dem man die Karre anzünden und in den nächsten See rollen möchte … 

Seinerzeit war ich nur darauf bedacht, die Winde möglichst nah ans Fahrzeug zu bekommen für einen optimalen Böschungswinkel. Das mit neuem LLK etwas hier nicht passen könnte war überhaupt präsent. Was nun? LLK zurückbauen oder erst mal die Winde raus? Vorwärts geht immer, also raus mit der Winde. Trotz Kaffeepause noch immer leicht brastig wurde etwas schneller geschraubt; die Konsequenz: Ein Anschluss-Pol der Winde scherte ab. Der Tag war damit endgültig gelaufen. Der Defender hatte zwar einen neuen Ladeluftkühler bekommen, jedoch passten Winde mit Stoßstange nicht mehr dazu und zudem war die Winde auch noch kaputt. Nun, die Winde passte mit 2mm Luft genau zwischen Seilfenster und LLK, das heißt man hätte durchaus die Bohrung der Windenplatte versetzen können, um diese trotzdem zu montieren. Allerdings wär hier das Risiko zu groß gewesen, mit einer unsauberen Wicklung des Windenseils sofort den großen Ladeluftkühler zu beschädigen.

Die Konsequenz: Eine Windenstoßstange mit mehr Luft musste her, also ein Modell für Defender mit Klimaanlage. Für die Warrior Winde sind keine Ersatzteile verfügbar gewesen, lediglich ein Second Hand Teil. Der Tausch der Stoßstange war weniger das Problem. Der reparierte Windenmotor macht allerdings Probleme, er will in die eine Richtung einfach schlicht starten. Wir werden weiter beobachten, ob hier nicht vielleicht doch das Relais angefangen hat zu sterben … Insgesamt also ein sehr teurer Ladeluftkühler. 

Offroad im Auenland – Château de Thenissey

Warum bloggen wir eigentlich? Sicherlich aus gewisser Affinität gegenüber neuen Medien und dem Social Networking. Daher werden neben dem Blog selbst auch Tweets, Instagrams, Facebook Seiten und ein Youtube Channel mehr oder weniger regelmäßig beschickt. Auf der anderen Seite bieten die Plattformen die Möglichkeit, sich weit über die regionalen Stammtische und Foren mit anderen (Fern) Reisenden und Landy Enthusiasten auszutauschen.

Auf einem bestimmten Instagram bzw. Youtube Channel aus der Schweiz wurden wir so auf ein Offroad Gelände in Frankreich aufmerksam gemacht. Die Aufnahmen versprachen anspruchsvolles Offroaden auf einem Pay und Play Gelände inmitten wunderschöner Natur. Im Vergleich zu den Geländen in Deutschland also keine stillgelegte Kaserne oder verlassener Steinbruch. Aus dem initialen Kontakt mit den Landy Enthusiasten aus der Schweiz wuchs ein regelmäßiger Austausch über die Fahrzeuge, Fernreisen und oder das Schneiden von Youtube Viideos. Treffen könnnte man sich ja auch einmal im besagtem Gelände; wegen der für ins lange Anreise bot sich Pfingsten hierzu idealerweise an. Pfingsten in Thenissey war für die Landys aus der Schweiz bereits seit Jahren ein Regeltermin.

Das in Deutschland scheinbar unbekannte Fahrgelände am Château de Thenissey liegt ca 50km Nordwestlich von Dijon. Das über 350ha große Gelände ist quasi die französische Kopie des Eastnor Castle in Großbritanien, auf dessen Offroad Gelände ja bisher jeder Land Rover beweisen musste was in ihm steckt. Der Graf des Château scheint eine gewisse Affinität zum Offroad fahren zu besitzen. Das Waldstück steht Offroadern gegen kleine Gebühr zur Verfügung. Auf einer Wiese direkt in den Anlagen des Chateau kann gecampt werden, Duschen und Toiletten stehen sind vorhanden.

DIe An- und Abreise planten wir wegen der vielen Kilometer für uns mit Zwischenstopp und Übernachtung ein. Am frühen Freitag Abend erreichten wir Thenissey. Ein Teil der Schweizer Truppe traf erst spät Nachts ein, der Rest dann morgens früh. Wir hatten tatsächlich wegen eines Postings eine gemischte Truppe aus Schweiz, Tschechei und Deutschland von 6 Defendern und einem VW T5 in Frankreich versammelt. Die Schweizer nahmen uns so denn auch gleich in ihre Mitte und zusammen fuhren wir ins Gelände. Zum eingrooven ein paar Runden auf dem Trail Gelände, später mitten durch den französichen Regenwald. Wegen der nassen Witterung und des lehmigen Bodens waren bereits die mittelschweren Passagen anspruchsvoll genug.

Abgesehen von der kalten und feuchten Witterung macht das Gelände wahnsinnig Spaß. Dazu noch die lustige Truppe aus der Schweiz, die sich und ihren Fahrzeugen ebenfalls nichts schenkten. An dieser Stelle vielen Dank für die warme Aufnahme und das Scouting vorab durch das für uns noch unbekannte Gelände. Der Pfingstmontag war für einige von uns kein Feiertag; daher musste die Abreise kurzfristig bereits am Samstag bzw. Sonntag vor dem Frühstück erfolgen. Für die verbliebenen ergab sich somit das Problem, das zu wenig Mitfahrgelegenheiten vorhanden waren. Also machten wir anderen uns ebenfallls am Sonntag auf den Weg, allerdings nach dem Frühstück ohne jegliche Eile.

Wir werden wiederkommen und sicherlich noch weitere Ausflüge mit der Truppe aus der Schweiz unternehmen. Das erste WIedersehen auf der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen hat bereits geklappt 🙂

Abenteuer Allrad 2016

Pflichttermin an Fronleichnam: Die Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen besuchen. Leider für uns Muss-Preußen kein Feiertag also konnten wir uns erst am Freitag auf den Weg nach Bayern machen. An sich hatten wir keine Punkte auf der Liste betreffend bestimmter Anschaffungen, es ging mehr darum alte Bekannte zu sehen und ein paar Inspirationen auf dem Camp Ground zu bekommen.

Aufgefallen auf der Messe waren für uns Delta-Bags, die ihre Produktpalette um ein paar schöne Details aufgewertet haben. Demnächst müssen wir dann wohl dort doch mal vorbeischauen und ein paar Dinge zur Probe ans Auto halten. Ansonsten sind Defender und HZJ noch immer weit vorne bei den Expeditionsfahrzeugen. Im letzten Jahr noch zaghaft, haben die Hersteller jetzt massiv Produkte für Anorak, Ford Ranger und sonstige Pickups am Start. Erwähnenswert hier Pickupbacks, die mit ihren Hardtops und besonders Ladeböden Lösungen anbieten, die wohl auch im Defender Sinn machen. Bei Offroad Hesch haben wir einen Schnorchel gesehen, der am wohl am Safety Devices Käfig ordentlich anzuklemmen ist und hoffentlich nicht gleich anfangen wird zu gammeln.

Betreffend der Netzwerkerei: Endlich mal Nicole von Matsch und Piste die Hand geschüttelt. Thomas und Isabell, mit denen wir im letzten Jahr auf der MS Norönna die Zeit totgeschlagen haben, wiedergesehen. Tim, Christian und Matthias aus der Schweiz haben wir getroffen. Mit Marco von Orange Extreme, der mit dem falschen Auto da war, über Hundehaltung diskutiert und schließlich Benny getroffen, mit dem wir in der letzten Zeit einige EMails betreffend Defender-Kauf getauscht hatten. Und natürlich haben wir uns auch über das Wiedersehen mit all den anderen gefreut, die ich nun vergessen habe zu erwähnen.

Ebenfalls erwähnenswert: Vorne links am Eingang im alten Hangar gehörte Günter Schibowski und sein Off-Road-Center zum festen Stamm der Aussteller. Aufgrund der horrenden Standpreise für die Aussteller ab diesem Jahr wohl nicht mehr dabei. Rechtfertigen Erfolg und stets steigende Besucherzahlen der Messe die höheren Gebühren? Ich denke nicht …

Bilder.

 

Land Rover Highland Meeting 2016 (CZ)

Nachdem wir in 2015 ordentlich Spaß beim Highland Meeting hatten, konnten wir es uns auch in diesem Jahr nicht verkneifen, dem Meeting einen kurzen Besuch abzustatten. Leider vermasselte der Job mal wieder ein längeres Verweilen und wir konnten der tschechischen Landy Community nur einen Tagesbesuch abstatten.

Das Treffen war wieder familienfreundlich organisiert: Hüpfburg für die Kids, Catering für alle und bei Problemen mit dem Fahrzeug hatte ein freier Landrover Spezialist seine Experten vor Ort. Sagar das Wetter spielte mit und es blieb trocken. Wie versprochen gab es das Roadbook in diesem Jahr in einer englischen Version und wir konnten uns ohne Dolmetscher an die Challenges wagen. Die Aufgaben waren weniger sportlich und es konnten so alle gut gemeistert werden. Für den 1. Platz reichte es dieses mal nicht. Das mochte aber daran liegen das der 2. Roman aus unserer Truppe nicht dabei sein konnte.

Anyway – Spaß hat es trotzdem gemacht und wir bedanken uns bei cestOFFka für die wunderbare Organisation. CU2017

Blockaden und Geräusche

Des Rätsels Lösung benötigte mehr als 4 Wochen und über 1000 km an Fahrstrecke.

Eines schönen milden Frühlingsabends auf dem Rückweg von der Arbeit rollten wir langsam an eine rote Ampel, als mit einem heftigen Schlag alle 4 Räder blockierten und die Fuhre unsanft zum stehen kam. Nach dem Schreck erneutes, vorsichtiges Anfahren und überraschender Weise keine Geräusche oder weitere Blockaden. Seltsam. Daheim angekommen folgte der Anruf beim ADAC und die Bitte das Fahrzeug nach Hildesheim zur Werkstatt unseres Vertrauens zu schleppen, irgendetwas musste ja sein.

In der Werkstatt dann Ablassen diverser Flüssigkeiten aus Getrieben und Differentialen sowie endoskopische Untersuchungen – alle ohne Befund. Nach über 250 Testkilometern, mit einmal kurzfristig mit nicht zu lokalisierendem Geräusch, war kein Fehler am Fahrzeug diagnostizierbar. Wir trafen die Entscheidung den Defender wieder abzuholen und normal zu nutzen. Wenn denn etwas defekt wäre würde es sicherlich bald erneut auftreten. Bei der Pendelei zur Arbeit gab es hier und da noch mal einen Schlag, aber keine Blockaden. Wir entschieden sogar das lange Osterwochenende an der Ostsee mit dem Defender zu fahren.

2 Tage nach dem langen Wochenende stellten sich dann unverhofft – aber glücklicherweise – permanente Schläge und Geräusche ein. Es knallte derart heftig, das eigentlich Öllachen und Ritzelteile unter dem Auto erwartet wurden. Aber nichts dergleichen … Eine Diagnose sollte nun also möglich sein und das Fahrzeug ging erneut nach Hildesheim. Beim erneuten Wechsel der Flüssigkeiten konnte das vordere Differential als Übeltäter identifiziert werden.

Wie schon lange geplant sollte in der Vorderachse ein automatisch sperrendes Torsen-Differential von Ashcroft Transmissions verbaut werden, sollte das Original einmal ausfallen. Das ATB sperrt automatisch bei unterschiedlichen Raddrehzahlen an der Achse. Es müssen keine Druckluftleitungen, Kompressoren und Schalter zum Sperren verbaut werden. Zudem sperrt das Differential nur zu 80%, damit ist das Risiko von abgerissenen Homokineten oder abgedrehten Steckachsen und Radmitnehmern minimiert. Für den Hardcore Offroad Einsatz ist eine manuelle 100% Sperre sicherlich besser geeignet aber bleiben wir mal ehrlich: Es ist und bleibt ein Reisedefender, auch wenn wir regelmäßig Herausforderungen im Gelände suchen.

Sahara Desert Adventure 2014

Nach den wunderbaren Eindrücken im letzten Jahr sollte es auch in diesem Jahr über Weihnachten und Sylvester in die Sahara gehen. Wüste Pur mit Ecki runter bis zum See, Star Wars kann man ja eben besser in 3D und Dolby Digital im Kino schauen. So der Plan.

Krankheitsbedingt mussten wir jedoch zuhause bleiben. Dies hat allerdings auch Vorteile, denn nach einem ziemlich stressigen Jahr bleibt nun die Zeit um endlich das Videomaterial vom Desert Adventure 2014 zu schneiden.

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In 2016 sind wir irgendwann wieder Fit und werden einen neuen Anlauf starten. Bis dahin viel Spaß mit dem Clip