Frontrunner Showroom opening

Es ist angerichtet: Nachdem Frontrunner Produkte schon seit längerer Zeit über einen deutschsprachigen Online Shop bezogen werden konnten, wurde nun in den letzten Wochen und Monaten den Frontrunner Showroom in Hannover fertiggestellt.

Für die große Eröffnungsfeier an diesen Wochenende schauten wir natürlich gerne vorbei. Was Max Peter und sein Team aus der alten Industriehalle gemacht haben, lässt sich wirklich vorzeigen. Der Staub und Dreck des alten Schlossereibetriebes ist verschwunden. Anstelle dessen stehen nun Regale und Displays mit den diversen Produkten in der Halle, und nicht zuletzt natürlich ordentlich mit Frontrunner Produkten aufgerödelte Fahrzeuge. Man kann also alles anfassen, ausprobieren und ausmessen und sich Inspirationen für das eigene Gefährt besorgen. 

Neben dem Verkauf und Demonstration der Artikel wird auch ein Montageservice angeboten. So können Dachträger und Zubehör direkt vor Ort montiert werden. Zukünftig werden die Artikel auch nicht mehr aus dem Zentrallager für Europa versand werden, sondern kostenneutraler direkt aus Hannover. Das Team besteht aus 5 motivierten Mitarbeitern die sich auf euren Besuch Mo bis Freitag freuen, also nix wie hin – mind your Wallet 😉

Snowy Mountain 2017

Greenlaning & Kultur im Voigtland lautete das Devise. Für ein Wochenende im Kunsthaus Eigenregie hatte Andreas uns dort eingeladen. Tagsüber wollten wir durch Wald und Wiesen entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze fahren um Abends im Eigenregie mit Live Musik den Abend ausklingen zu lassen. So trafen wir uns am Freitag Abend nach mehr oder weniger langer Anreise in Eschenbach. Mit zwei 110ern und einem 90er Defender waren wir dabei. Nach dem Frühstück am Samstag gesellten sich noch ein weiterer 110er sowie ein schön erhaltener Würfel mit zur Gruppe. Mit 6 Fahrzeugen machten wir uns also auf den Weg. Auch wenn es ordentlich frisch war fehlte leider der Schnee auf den Wegen. Durch den Sturm ein paar Tage zuvor musste der eine oder andere querliegende Baum zersägt und umfahren werden. Zum Mittag kehrten wir im Restaurant eines tschechischen Hotels ein, da uns dort argentinische Steaks versprochen wurden. Und die hatten es in sich. Am Abend kamen ohne Ausfälle zurück ins Eigenregie. Abstrunaut sollte dort dann spielen spielen – zusammen mit den anderen Gästen hatten wir ordentlich Spass.

Das Kunsthaus Eigenregie ist ein Unikum: Skuril, schrill, liebenswert und immer individuell. Danke Mario.

Eindrücke:

 

 

Testen einer Winde ohne Relais

Bei Problemen mit der Winde muss sichergestellt werden, das neben dem Relais (oder Solenoid) auch der Motor der Winch noch funktioniert. Der Schaltplan zeigt, wie eine Winde selbst ohne Relais für einen Test verkabelt werden muss.

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Cherimont Offroad

Der Saisonabschluss war eigentlich schon gefeiert. Olli von Landrover-versichern.de hatte jedoch noch zum gemeinsamen Offroaden ins belgische Chateau de Cherimont bei Andenne eingeladen. Da man mit Olli eine lustige Zeit haben kann, neues Gelände und neue Leute ab dafür. Der Job fesselte mal wieder, so ging es erst am Freitag Abend in Richtung Cherimont. Wer wie Belgien die benötigte Energie ausschließlich mit Atomkraft erzeugt, kann es sich leisten nachts auch die Autobahnen zu beleuchten. Anyway, zumindest auf den letzten Kilometern ein entspanntes Fahren nach vielen Staus vorher.  Angekommen weit nach Mitternacht, lag diejenigen, die Freitags angereist waren bereits in der Koje. Also Landy dazugestellt, Koje gebaut und mitgemacht … 

Am Samstag morgen brauchte der eine oder andere wesentlich mehr Kaffee als normal, um auf Touren zu kommen. Wir schrieben uns im Gelände zum fahren ein und los gings. Neben Offroaden und Paintball spielen kann man am Chateau auch Schießen, und zwar auf Tontauben. Es scheint, das dieser Sport hier auch im Wesentlichen betrieben wird. D.h. eine Offroadstrecke ist halt da, aber es gibt bestimmt 10 Stationen, von denen die Ziele in die Luft gefeuert wurden. Und es herrschte ordentlich Andrang dort. Sollten wir jetzt so eine orangene Weste tragen? Das dumpfe Knallen der Schrotflinten war jedenfalls mehr oder weniger den ganzen Tag präsent. 

Zum Gelände: Einfach nur digital. Der Rundweg ist einfach und ohne Probleme zu fahren. Verlässt man diesen, geht es relativ ohne Vorwarnung ordentlich zur Sache. D.h. tiefe Löcher, steile steinige und schlammige Passagen, schlammige Löcher … der Beifahrer kann eigentlich mit dem Baumgurt neben dem Auto herlaufen. Im westlichen Teil des Geländes befindet sich ein Waldstück, in dem man eher technisch fahren kann. Allerdings ist es für Defender ein wenig eng. Ich war regelrecht erstaunt, wie verformbar die Markise am Auto tatsächlich ist … 

In jedem Fall ist für jeden Gusto etwas dabei. Deswegen hatte Olli es ja wahrscheinlich auch ausgesucht. Die Teilnehmer, die sich nicht mit ins Getümmel schmeißen wollten hatten zumindest ihren Spaß bei den Bergungen der anderen. Am Feuer Abends wurde in jedem Fall viel gelacht, nicht zuletzt auch wegen der niederländischen Camp Nachbarn …

Für die Markise braucht es wohl eine neue Planen Verpackung. Den ausgerissenen Lampenschutz haben wir mittlerweile mit einer neuen Gewinde Niete wieder fest bekommen.

Edit: Ein Teilnehmer hat davon auch noch einen Clip gebastelt:

Danke Hans !

 

Saisonabschluss 2

Ja, es gab noch eine Verabredung im Mammut Park. Anstelle mit nach Thenissey zu fahren, entschied sich der Truppe für einen Besuch im Knüllwald und Mammut Park. Die Parks waren einfach näher drannen und mit den anderen Verpflichtungen wegen der kurzen Anreise besser realisierbar. Am Montag Abend gegen 20:00 schlugen wir dann im Mammut auf, wo der Rest der Truppe schon beim Karten spielen war. Einige Heidegeister später war dann die auch die nötige Bettschwere erreicht. 

Morgens nach dem Frühstück ging es dann am Dienstag mit der Truppe noch einmal ins Gelände. Auch hier hatte es die Tage vorher geregnet und der Lehm wieder mehr als rutschig. Obwohl es bei den Jungs die Tage davor im Knüllwald schon einige Blessuren gegeben hatte, gingen wir den Prinzessinnenweg noch an. Auf dem steilen Bergabstück am Ende lief das Führungsfahrzeug, ein 90er Defender, aus der Spur und ging quer den Hang hinunter, glücklicherweise ohne Absturz. Dennoch gab es „Kaltverformungen“. Es brauchte ein bisschen, bis das Fahrzeug wieder „in die Spur“ gewincht war.

Nach 3 Tagen im Auto und Hardcore Offroad sollte man sein Glück auch nicht überstrapazieren. Wir entschieden uns einzupacken und Heim zu fahren. Spaß hatten wir dennoch 🙂  

Ups – we did it again

Das lange Wochenende um den 03. Oktober lud zum Offroaden in Thenissey zum Saisonabschluss ein. Nach mehr oder weniger langer Planung erreichten uns dann doch immer mehr absagen wegen anderer Verpflichtungen der Kandidaten. Anyway, gekniffen wird nicht, es ging Nonstop nur mit Tankstopp nach Thenissey. Auch in der Schweizer Delegation hatten sich die Reihen sehr gelichtet. 

Als Belohnung sozusagen, neben einer anderen Gruppe mit 4 Fahrzeugen hatten wir das Gelände komplett für uns allein. Der lehmige Boden war wie immer herausfordernd, auch dort wo es eigentlich trocken aussah. Nachdem wir uns am Samstag auf den leichteren Strecken eingefuhren hatten, ging es am Sonntag in schwereren Strecken. Der Disco blieb im Camp. Abgesehen von der fehlenden Bodenfreiheit ist er auch wesentlich breiter als ein Defender, was die Sache nur erschwert hätte. Wir schafften es ohne Blessuren Abends zurück aus dem Gelände. Die Jungs aus der Schweizer Delegation hatte die Aufgabe das Abendmahl zu bereiten, was den beiden sogar ordentlich gelungen war 😉

Montag früh ging es auf die Bahn, Nonstop zurück in den Norden. Es gab da noch eine Verabredung …

GORM | BFGoodrich Baja PitStop Event

Anlässlich des Laufes zur German Off Road Masters, kurz GORM, hatte Michelin Deutschland / BFGoodrich nach Oschersleben eingeladen. Austragungsort des Laufes war nicht die Motorsport Arena in Oschersleben selbst, sondern ein Offroad Fahrgelände südlich in der Nähe von Gröningen. Eingeladen waren Partner von BFGoodrich und neben Journalisten auch Blogger wie wir. Die bunte Mischung von Teilnehmern wurde an den 2 Tagen von Armin Schwarz, Rallye Champion und Baja 1000 Teilnehmer, und seiner Crew betreut. Für die Teilnehmer der GORM und des PitStop Events kümmerten sich das Team von Offroad Catering.

Tag 1 – Rallye Luft schnuppern. Gestartet wurde in mehreren Klassen: Prototypen, seriennahe Fahrzeuge, ATV bzw. SidebySide, Quads, Motorräder und LKW. Dabei fuhren die LKW seltsamerweise zusammen mit den Motorrädern und Quads. Der Grund hierfür: Nur die kleinen und schnellen Motorräder sind in der Lage die großen LKW zu überholen. Am Freitag und Samstag wurde aus jeweils 4 Läufen je Gruppe die Gesamtsieger in ihren Klassen ermittelt. Bei der GORM handelt es sich um eine Marathon Veranstaltung. Es geht also nicht um Rundenzeiten sondern um Ausdauer. In den 4 Läufen a 90 Minuten müssen Motor, Fahrwerk, Reifen und nicht zuletzt die Piloten durchhalten. Am ersten sonnigen Wochenende des Jahres mit Temperaturen jenseits der 20 Grad nicht einfach. Auf dem knüppelharten Rundkurs mit 4,2 km Länge kam es so auch zu einigen Ausfällen bei den Teams. An 3 Stationen könnten wir Besucher den Parkour überblicken. Beim Rundgang durch das Fahrerlager wurden unsere Antworten zu den Fahrzeugen von Armin und den Teams beantwortet. Im Team von Armin Schwarz ebenfalls dabei: Detlev Ruf, 5-facher Rallye Dakar Teilnehmer bei den LKW. Sowohl mit ihm als auch mit Armin hätten wir gerne noch mehr Stunden verbracht und ihren Geschichten aus dem Nähkästchen gelauscht …

Tag 2 – Challenge: Am 2. Tag mussten wir nun selber ran. Verschiedenste Challenges rund um den BFGoodrich Reifen waren vorbereitet. Neben Theorie ging es auch mit Fahrzeugen auf die Strecke. Hierbei wurden Tischtennisbälle auf der Motorhaube auf Zeit über den Parkour jongliert. Dabei standen Fahrzeugflotten von Ford (Ranger), Jeep (Cheerokee) und Mercedes Benz (G-Wagen) bereit, die allesamt auf BFGoodrich AllTerrain KO2 daher rollten. Auch ein Reifenwechsel an der Replica eines Baja 1000 Trophy Trucks, den Armin normalerweise durch die Wüste jagt, stand als Challenge auf dem Programm. Mit 90 Kg pro Reifen kein einfaches unterfangen. Bei uns verkeilte der Reifen auf der Radnabe, damit waren unsere Chancen um den Sieg verloren. Ehrgeiz an der Competition war natürlich vorhanden, grundsätzlich ging es jedoch mehr um Spaß am Offroaden.

Zusammengefasst ein spaßiges Wochenende mit netten und neuen Kontakten und vielen neuen Eindrücken. Leider stand kein Land Rover Defender für eine Probefahrt auf den AllTerrain Reifen zu Verfügung. Daher muss der direkt Vergleich mit dem BFG MudTerrain KM2 noch ein wenig warten. Spätestens wenn die derzeitigen Winterreifen verbraucht sind wird auf die KO2 gewechselt.

Bilder:

Der Son of Hibachi Grill

Wenns mal nicht gut läuft, muss man halt auch mal ein Wort darüber verlieren.

Im letzten Jahr hatten wir uns den bekannten Son of Hibachi Camping-Grill wegen seiner unbestrittenen Vorteile zugelegt: Er ist klein, kompakt und wegen des Kamineffekts beim anmachen auch unter widrigen Umständen brauchbar. Für 2 Personen genau richtig in der Größe. Nach einigen Einsätzen sah der Grill schon ziemlich abgerockt aus, wichtiger ist und bleibt allerdings die Funktion.

Nach einem Trip wurde der Grill in einer der Zarges Kisten auf dem Defender Dach vergessen. Die Rüttelei bei weiteren Einsätzen sorgte dann dafür, dass die isolierende Soft-Out-Pouch Tasche durch gerieben war und sich aufzulösen begann. Also hatten wir hierfür eine Ersatztasche besorgt. Bereits beim Einpacken des Grill in die neue Tasche brachen die Zipper am Reißverschluss ab. Kulanter Weise schickte uns der Lieferant umgehend und kostenfrei eine neue Tasche. Beim Auspacken der 2. Tasche aus dem Karton fiel uns ein Zipper des Reißverschlusses direkt entgegen. Dieser war also allein durch den Transport im sicheren Karton gebrochen und ebenfalls nicht zu gebrauchen.

Fazit: Schöner Grill, aber für den toughen Offroadeinsatz nicht zu gebrauchen. Neben abgerüttelten Schrauben am Grill selbst ist die Tasche nicht sonderlich haltbar.  Von der minderen Qualität der Reißverschlüsse ganz zu schweigen. Die Order der Ersatztasche wurde storniert und der Rechnungsbetrag erstattet. Wir müssen uns also nach etwas neuem Umsehen, Vorschläge sind willkommen …

Blockaden und Geräusche

Des Rätsels Lösung benötigte mehr als 4 Wochen und über 1000 km an Fahrstrecke.

Eines schönen milden Frühlingsabends auf dem Rückweg von der Arbeit rollten wir langsam an eine rote Ampel, als mit einem heftigen Schlag alle 4 Räder blockierten und die Fuhre unsanft zum stehen kam. Nach dem Schreck erneutes, vorsichtiges Anfahren und überraschender Weise keine Geräusche oder weitere Blockaden. Seltsam. Daheim angekommen folgte der Anruf beim ADAC und die Bitte das Fahrzeug nach Hildesheim zur Werkstatt unseres Vertrauens zu schleppen, irgendetwas musste ja sein.

In der Werkstatt dann Ablassen diverser Flüssigkeiten aus Getrieben und Differentialen sowie endoskopische Untersuchungen – alle ohne Befund. Nach über 250 Testkilometern, mit einmal kurzfristig mit nicht zu lokalisierendem Geräusch, war kein Fehler am Fahrzeug diagnostizierbar. Wir trafen die Entscheidung den Defender wieder abzuholen und normal zu nutzen. Wenn denn etwas defekt wäre würde es sicherlich bald erneut auftreten. Bei der Pendelei zur Arbeit gab es hier und da noch mal einen Schlag, aber keine Blockaden. Wir entschieden sogar das lange Osterwochenende an der Ostsee mit dem Defender zu fahren.

2 Tage nach dem langen Wochenende stellten sich dann unverhofft – aber glücklicherweise – permanente Schläge und Geräusche ein. Es knallte derart heftig, das eigentlich Öllachen und Ritzelteile unter dem Auto erwartet wurden. Aber nichts dergleichen … Eine Diagnose sollte nun also möglich sein und das Fahrzeug ging erneut nach Hildesheim. Beim erneuten Wechsel der Flüssigkeiten konnte das vordere Differential als Übeltäter identifiziert werden.

Wie schon lange geplant sollte in der Vorderachse ein automatisch sperrendes Torsen-Differential von Ashcroft Transmissions verbaut werden, sollte das Original einmal ausfallen. Das ATB sperrt automatisch bei unterschiedlichen Raddrehzahlen an der Achse. Es müssen keine Druckluftleitungen, Kompressoren und Schalter zum Sperren verbaut werden. Zudem sperrt das Differential nur zu 80%, damit ist das Risiko von abgerissenen Homokineten oder abgedrehten Steckachsen und Radmitnehmern minimiert. Für den Hardcore Offroad Einsatz ist eine manuelle 100% Sperre sicherlich besser geeignet aber bleiben wir mal ehrlich: Es ist und bleibt ein Reisedefender, auch wenn wir regelmäßig Herausforderungen im Gelände suchen.