Roadtrip

Kevin klingelte gestern durch. Er hatte ein gebrauchtes Autocamp Dachzelt aufgetan. Artikelstandort: Kurz vor Sankt Peter Ording und ob ich nicht Lust hätte mitzufahren. 700 km an einem Tag hin und zürück sind schliesslich allein kein Vergnügen.  Da ich ebenfalls nichts besseres zu tun hatte habe ich zugestimmt und 09:00 ging die Reise an die Küste los. Etwas über 3 h später waren wir da.

Die 1. Schwierigkeit bestand darin den Verkäufer überhaupt zu finden. Er hatte auf die Emails vom Abend zuvor bzw. auf die Anrufe nicht reagiert. Dort angekommen empfing uns die Gattin mit dem Hinweis „Thomas ist in der Halle schrauben“. Navi neu programmiert, und 10 km weiter waren wir in der Halle.

Verglichen zum Neupreis ist das Dachzelt ein absoluter Schnapper, vor allem mit dem Ganzen Zubehör wie Vorzelt , Leiterverlängerung etc. Ferner war alles Gut in Schuss. Also einpacken ! Ein Dachzelt mit 200×190 einzupacken ist schlecht möglich, also haben wir gleich begonnen das Zelt auf dem Dach zu montieren. Für die Fixierung des Zelts auf den von Kevin mitgebrachten Trägern waren ein paar Bohrungen notwendig. Nach einer Stunde,  ein bis zwei cholerischen Anfällen und 2 abgebrochenen Bohrern saß das Dinge Bombe auf dem Dach. Wie für einen Defender 90 gemacht.

Gegen 16:30 wurde wieder vollgetankt und es ging zurück auf die Bahn in Richtung Heimat.

Vielleicht fragt sich der ein oder andere: Warum verkauft er ein so gutes Dachzelt? Thomas hatte sich in Jahr 2011 einen Unimog U435 mit Sani Alkoven bei der VEBEG geschossen(!). Starkes Stück und und der Ausbau sieht bisher Super aus. Bin auf Bad Kissingen gespannt , bis dahin wollte er fertig sein.